
Sagt Günther Öttinger. Hat er ja Recht. Sag ich ja nichts. Ehrlich. Ist auch nicht erst seit gestern so, dass man ohne Englisch nicht weit kommt. Und nun das. Vergesst Westerwave. Der war gestern. Es gibt einen neuen Stern am Himmel der allgemeinen Belustigung.
Über Twitter bin ich auf dieses Video aufmerksam geworden, das den ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und seine (seriously) mad skills zeigt. Ohgottohgottohgott. Na, viel Spass in Brüssel!
(DirektzumschlechtenBier, via Alexander Sempf(Danke!))
Nachtrag: Da das ursprüngliche Video auf Youtube gelöscht wurde, habe ich der Vollständigkeit wegen die Version des SWR eingebettet.
Das obige Bild habe ich aus dem Blog der SPD BaWü.
Thematisch passend zur aktuellen Ausgabe des elektrischen Reporters, den ihr Euch gleich hier, unterhalb des Textes, anschauen könnt, liest man derzeit beim AK Zensur (via) die nächste Hiobsbotschaft für uns mündige Netzbürger. Es geht um den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Internet Service Provider, das sind die Firmen die uns ins Netz bringen, sollen künftig das Internet nach Inhalten filtern und Altersfreigaben verwalten. Zudem sind Restriktionen gegen Blogger angedacht, die aus einem Hobby ganz schnell einen Fulltime Job machen. Hier der Überblick:
Der aktuelle Entwurf zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) enthält eine ganze Reihe abzulehnender Vorschriften:
- Es werden sowohl Internet-Zugangs-Anbieter (Access-Provider, ISP) als auch Anbieter von Webspace (Hosting-Provider) mit den eigentlichen Inhalte-Anbietern gleich gesetzt. Sie werden als „Anbieter“ bezeichnet. Sie alle sind für die Inhalte ihrer Kunden verantwortlich.
- Access-Provider werden verpflichtet, ausländische Webseiten zu blockieren, die sich nicht an die in Deutschland geltenden Jugendschutzbestimmungen halten. Es muss also eine weitaus umfangreichere Internet-Zensur-Infrastruktur aufgebaut werden, als dies Ursula von der Leyen im Wahlkampf vorgesehen hat.
- Wenn auf einer Webseite die Nutzer Inhalte erstellen können (also zum Beispiel Kommentare in Blogs), dann muss der Betreiber der Plattform (also zum Beispiel der Blogger) nachweisen (!), dass er zeitnah Inhalte entfernt, „die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen“. Ausnahmen sind keine vorgesehen.
- Generell werden alle Inhalte in Kategorien eingeteilt: ab 0 Jahre, ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre, ab 18 Jahre.
- Alle „Anbieter“ müssen sicherstellen, dass Kinder der entsprechenden Altersstufe jeweils ungeeignete Inhalte nicht wahrnehmen. Dafür sind mehrere (alternative) Maßnahmen vorgesehen:
- Es wird ein von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zugelassenes Altersverifikationsverfahren genutzt.
- Inhalte werden nur zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. (beispielsweise nur zwischen 22 und 6 Uhr, wenn ab 16 Jahre)
- Alle Inhalte werden mit einer entsprechenden Altersfreigabe gekennzeichnet.- Die bestehenden Regelungen bezüglich schwer jugendgefährdenden Inhalten (das betrifft u.a. Hardcore-Pornographie usw.) bleiben natürlich in Kraft.
Wenn die bösen Kinderpornos nicht mehr helfen, dann muss wohl der Jugendschutz herhalten, um letztendlich doch zensieren zu können. Um nichts anderes geht es nämlich dabei. Die Diskussion um die Netzsperren im letzten Jahr scheinen nur ein kleines Scharmützel gewesen zu sein, im Vergleich zu dem, was da auf uns zu rollt. Der Kampf geht weiter! Mehr Informationen zum Thema Netzzensur bietet, wie erwähnt, Mario Sixtus als elektrischer Reporter:
Elektrischer Reporter – Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt: Das unfreie Netz
Gerade eben habe ich mir das Interview mit Juli Zeh angesehen, das letztens auf 3Sat zu sehen war. Thema ist weniger ihre Arbeit als Schriftstellerin, sondern ihre politische Meinung zu Bürgerrechten und Freiheit im Allgemeinen. Heraus kommt dabei ein sehr interessantes Gespräch, das man sich gleich hier unbedingt anschauen sollte:
Peter Voß fragt die Schriftstellerin Juli Zeh from Netwatcher24 on Vimeo.
Letzte Woche fand in Paris die Konferenz LeWeb 09 statt. Wie man dem Namen entnehmen kann ging es auf der Veranstaltung um alles was mit dem Internet zu tun hat. Im Rahmen dessen hat sich Dirk Baranek ein paar Leutchen zur Seite gezogen und ein paar kleine Interviews geführt. Unter anderem auch mit Sascha Pallenberg, Blogger bei netbooknews.de, der es ziemlich genau auf den Punkt bringt was das Internet und dessen Angebote und Dienste für einen Einfluss auf unseren Alltag und unser Konsumverhalten schon jetzt hat, und wie sich das in Zukunft entwickeln wird. Für mich persönlich ist das nicht unbedingt viel neues, aber für den ein oder anderen vielleicht doch interessant.
Zur Abwechslung kommt sowas mal nicht von Nerdcore, sondern vom Herren Lumma. Das hat mir jetzt den Tag versüßt. Herrlich!
Die neue Sixtus vs. Lobo Folge ist super geworden. Und so realitätsnah. Wie schaffen die beiden das nur immer? Wer in den Kommentaren “Erster!!1″ schreibt hat nen Bier gut bei mir.
Dieses Video ging heute durch die Blogs und wurde teilweise auch leicht bespöttelnd kommentiert. Über “The Aufschwung is da” kann man sich auch super lustig machen. Keine Frage. Im Prinzip hat er leider Recht. Ein ARD Korrespondend beispielsweise wäre in England mit einer Frage auf Deutsch ebenfalls zurecht gewiesen worden. Plumper Vergleich, entspricht aber den Tatsachen.
Bei der Einladung zum Tee am Ende darf man aber trotzdem die Gesichtspalme zücken. Da hat er den Einstieg als künftiger Bundesaußenminister ziemlich verkackt. Hätte er wenigstens Bier angeboten, … ;-)
Auf der gestrigen “Wahlparty” der Stuttgarter SPD war natürlich einiges an lokaler Presse vor Ort. Unter anderem auch ein Kamerateam des SWR die einige Genossen vor die Kamera geholt haben. Von den vier Genossen die interviewt wurden, waren drei Jusos und ein etwas älterer Genosse. Einer dieser drei Jusos war ich und so durfte ich meinen Senf zu der Wahlniederlage abgeben. Der Bericht lief heute Abend in der Landesschau des SWR, und tatsächlich habe ich es mit einem Satz ins Fernsehen geschafft. Ursprünglich hatte ich vor die Sendung mitzuschneiden und bei Youtube hoch zu laden, was leider etwas schief gegangen ist. Das macht im Endeffekt aber nichts, weil es eben jenen Bericht nun beim SWR online zu sehen gibt. Bei Minute 1:35 habe ich dort meinen kleinen Auftritt. Ist gut geworden.
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