Tja, hier ist gerade nicht so viel los. Wird sich die Tage aber ändern. Bald gibts wieder Links zum draufklicken und fiese Meinungsmache. Bis dahin empfehle ich den Konsum dieses Musikvideos, denn “Stumpf ist Trumpf”! Ein tolles Video mit gefühlten 23 Fantastilliarden Anspielungen auf diverse 80er Jahre TV-serien. Thanks an den Winkel, sonst wär mir das wohl durch die Lappen gegangen.
(DirektFailsong, via nerdcore und Spreeblick)
Tolles Video von den Muppets, dass diese unsägliche Kommentarfunktion in Youtube Videos ein bischen auf die Schippe nimmt. lol @ dude on fire.
(DirektReboot, via vorwaerts.de)
Guck mal an, die SPD kann doch noch lustige Videos fabrizieren. Schade, dass die Idee erst jetzt verwirklicht wurde. Das wäre doch ein tolles Wahlkampfvideo geworden. Aber wie sagt man so schön? Nach der Wahl ist vor der Wahl. Warten wir also auf den Bluescreen. Oder Redscreen.
(DirektUtini, via @UsualRedAnt)
Das hier ist ein Clip einiger Jugendlicher aus Düsseldorf zum Thema Zivilcourage. Nett auch der thematische Link zu Star Wars, wobei die eigentliche Aussage natürlich auch ohne funktioniert hätte. Die Idee ist astrein umgesetzt, und optisch mehr als ansprechend aufbereitet. Find ich gut.
(DirektMadashell, via BinaryMentalist.com)
Ganz an die Rede aus “Der große Diktator” von Charlie Chaplin kommts zwar nicht ran, trotzdem kann und will ich die Szene aus dem Film “Network” nicht ungebloggt lassen. Fünf Minuten die man sich ruhig mal anschauen kann. Hier noch der Text zum mitlesen:
I don’t have to tell you things are bad. Everybody knows things are bad. It’s a depression. Everybody’s out of work or scared of losing their job. The dollar buys a nickel’s work, banks are going bust, shopkeepers keep a gun under the counter. Punks are running wild in the street and there’s nobody anywhere who seems to know what to do, and there’s no end to it. We know the air is unfit to breathe and our food is unfit to eat, and we sit watching our TV’s while some local newscaster tells us that today we had fifteen homicides and sixty-three violent crimes, as if that’s the way it’s supposed to be. We know things are bad – worse than bad. They’re crazy. It’s like everything everywhere is going crazy, so we don’t go out anymore. We sit in the house, and slowly the world we are living in is getting smaller, and all we say is, ‘Please, at least leave us alone in our living rooms. Let me have my toaster and my TV and my steel-belted radials and I won’t say anything. Just leave us alone.’ Well, I’m not gonna leave you alone. I want you to get mad! I don’t want you to protest. I don’t want you to riot – I don’t want you to write to your congressman because I wouldn’t know what to tell you to write. I don’t know what to do about the depression and the inflation and the Russians and the crime in the street. All I know is that first you’ve got to get mad.
You’ve got to say, ‘I’m a HUMAN BEING, Goddamnit! My life has VALUE!’ So I want you to get up now. I want all of you to get up out of your chairs. I want you to get up right now and go to the window. Open it, and stick your head out, and yell, ‘I’M AS MAD AS HELL, AND I’M NOT GOING TO TAKE THIS ANYMORE!’
I want you to get up right now, sit up, go to your windows, open them and stick your head out and yell – ‘I’m as mad as hell and I’m not going to take this anymore!’ Things have got to change. But first, you’ve gotta get mad!… You’ve got to say, ‘I’m as mad as hell, and I’m not going to take this anymore!’ Then we’ll figure out what to do about the depression and the inflation and the oil crisis. But first get up out of your chairs, open the window, stick your head out, and yell, and say it:
Howard Beale: [screaming at the top of his lungs] “I’M AS MAD AS HELL, AND I’M NOT GOING TO TAKE THIS ANYMORE!”
Hier ein Ausschnitt aus der Panorama Sendung vom 21.1.. Thema der Sendung war unter anderem die FDP und deren Versprechen die vor der Wahl in großen Tönen angekündigt wurde. Ein entlarvender Beitrag über das sogenannte “Liberale Sparbuch”.
(via rotstehtunsgut.de)

Sagt Günther Öttinger. Hat er ja Recht. Sag ich ja nichts. Ehrlich. Ist auch nicht erst seit gestern so, dass man ohne Englisch nicht weit kommt. Und nun das. Vergesst Westerwave. Der war gestern. Es gibt einen neuen Stern am Himmel der allgemeinen Belustigung.
Über Twitter bin ich auf dieses Video aufmerksam geworden, das den ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und seine (seriously) mad skills zeigt. Ohgottohgottohgott. Na, viel Spass in Brüssel!
(DirektzumschlechtenBier, via Alexander Sempf(Danke!))
Nachtrag: Da das ursprüngliche Video auf Youtube gelöscht wurde, habe ich der Vollständigkeit wegen die Version des SWR eingebettet.
Das obige Bild habe ich aus dem Blog der SPD BaWü.
Thematisch passend zur aktuellen Ausgabe des elektrischen Reporters, den ihr Euch gleich hier, unterhalb des Textes, anschauen könnt, liest man derzeit beim AK Zensur (via) die nächste Hiobsbotschaft für uns mündige Netzbürger. Es geht um den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Internet Service Provider, das sind die Firmen die uns ins Netz bringen, sollen künftig das Internet nach Inhalten filtern und Altersfreigaben verwalten. Zudem sind Restriktionen gegen Blogger angedacht, die aus einem Hobby ganz schnell einen Fulltime Job machen. Hier der Überblick:
Der aktuelle Entwurf zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) enthält eine ganze Reihe abzulehnender Vorschriften:
- Es werden sowohl Internet-Zugangs-Anbieter (Access-Provider, ISP) als auch Anbieter von Webspace (Hosting-Provider) mit den eigentlichen Inhalte-Anbietern gleich gesetzt. Sie werden als „Anbieter“ bezeichnet. Sie alle sind für die Inhalte ihrer Kunden verantwortlich.
- Access-Provider werden verpflichtet, ausländische Webseiten zu blockieren, die sich nicht an die in Deutschland geltenden Jugendschutzbestimmungen halten. Es muss also eine weitaus umfangreichere Internet-Zensur-Infrastruktur aufgebaut werden, als dies Ursula von der Leyen im Wahlkampf vorgesehen hat.
- Wenn auf einer Webseite die Nutzer Inhalte erstellen können (also zum Beispiel Kommentare in Blogs), dann muss der Betreiber der Plattform (also zum Beispiel der Blogger) nachweisen (!), dass er zeitnah Inhalte entfernt, „die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen“. Ausnahmen sind keine vorgesehen.
- Generell werden alle Inhalte in Kategorien eingeteilt: ab 0 Jahre, ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre, ab 18 Jahre.
- Alle „Anbieter“ müssen sicherstellen, dass Kinder der entsprechenden Altersstufe jeweils ungeeignete Inhalte nicht wahrnehmen. Dafür sind mehrere (alternative) Maßnahmen vorgesehen:
- Es wird ein von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zugelassenes Altersverifikationsverfahren genutzt.
- Inhalte werden nur zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. (beispielsweise nur zwischen 22 und 6 Uhr, wenn ab 16 Jahre)
- Alle Inhalte werden mit einer entsprechenden Altersfreigabe gekennzeichnet.- Die bestehenden Regelungen bezüglich schwer jugendgefährdenden Inhalten (das betrifft u.a. Hardcore-Pornographie usw.) bleiben natürlich in Kraft.
Wenn die bösen Kinderpornos nicht mehr helfen, dann muss wohl der Jugendschutz herhalten, um letztendlich doch zensieren zu können. Um nichts anderes geht es nämlich dabei. Die Diskussion um die Netzsperren im letzten Jahr scheinen nur ein kleines Scharmützel gewesen zu sein, im Vergleich zu dem, was da auf uns zu rollt. Der Kampf geht weiter! Mehr Informationen zum Thema Netzzensur bietet, wie erwähnt, Mario Sixtus als elektrischer Reporter:
Elektrischer Reporter – Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt: Das unfreie Netz
Gerade eben habe ich mir das Interview mit Juli Zeh angesehen, das letztens auf 3Sat zu sehen war. Thema ist weniger ihre Arbeit als Schriftstellerin, sondern ihre politische Meinung zu Bürgerrechten und Freiheit im Allgemeinen. Heraus kommt dabei ein sehr interessantes Gespräch, das man sich gleich hier unbedingt anschauen sollte:
Peter Voß fragt die Schriftstellerin Juli Zeh from Netwatcher24 on Vimeo.
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