Auf netzpolitik.org wurde die 3. Kurzstudie zum Thema “Politik im Web 2.0″ veröffentlich. Die Ausführliche Fassung findet man hier (PDF / 780 KB), eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet man im entsprechenden Artikel.
Untersucht wurde die Präsenz von Parteien, Jugendorganisationen sowie Spitzenpolitikern der Parteien und Jugendorganisationen in den in Deutschland relevantesten Social Networks (StudiVZ, XING, MySpace, Facebook) sowie auf YouTube und Twitter. In der dritten Ausgabe (Dezember 2008/Januar 2009) finden sich erste Tendenzen, welche Plattformen wahlkampfrelevant werden könnten – und welche nicht. Ergänzend wurde die Popularität von Parteien, Politikern und Jugendorganisationen bei den Blogsuchmaschinen Technorati und Google Blogsearch unter die Lupe genommen.
An der Uni Hohenheim läuft zur Zeit eine recht interessante Internetstudie, an der ich mich am Dienstag Abend aktiv beteiligen durfte. Aufmerksam auf die Studie wurde ich beim Stuttgart Blog. Von 50€ lässt man sich natürlich gerne ködern, also hab ich mich gleich mal angemeldet. Hätte ich aber wohl auch ohne das Schmankerl gemacht. Der Wissenschaft hilft man ja gerne!
Die Diskussionsrunde kam zwar ein bischen schwer in die Gänge, war aber trotzdem sehr interessant. Zu erfahren wie die anderen Teilnehmer mit dem Internet umgehen, und wie stark unterschiedlich das Nutzungsverhalten im Web ist, war schon eine tolle Sache. Der Aufreger des Abends, in Journalistensprech formuliert, war dann die Thematik um den Begriff “Web 2.0″. Für die einen ist es nur ein sehr allgemeiner Begriff für das was das Internet heute ist, und welche Möglichkeiten es bietet daran teilzuhaben, für die anderen ist es nur ein Buzzword, weil es “die Technik an sich ja schon seit Jahren gibt”.
Verfolgen kann man die Studie im übrigen auf dem Blog der Forschergruppe. Ob und wann die ersten Ergebnisse dort veröffentlicht werden, kann ich nicht sagen.
Auf netzpolitik.org ist gestern die zweite Kurzstudie zum Thema “Politik im Web 2.0 in Deutschland” erschienen.
Die zweite Ausgabe der quartalsweise erscheinenden quantitativen Kurzstudie “Politik im Web 2.0″ der Berliner newthinking communications GmbH zeigt es deutlich: der Wahlkampf hat im Internet noch nicht begonnen. Nach wie vor scheuen Spitzenpolitiker das Internet, die Parteizentralen entdecken nur langsam das Potenzial des Mediums für sich.
Kleine Experimente wie der Twitter-Account der Partei “Bündnis ‘90 /Die Grünen” und des SPD-Generalsekretärs Hubertus Heil sind jedoch Indizien für ein wachsendes Interesse. Ein besonderer Fokus der Kurzstudie in ihrer zweiten Ausgabe liegt daher auf dem Mikro-Blogging-Dienst Twitter.
Die Studie zum Direktdownload als PDF gibt es hier.
Die Friedrich Naumann Stiftung hat einen Parteienvergleich zusammengestellt. Die Information mag dazu anregen, sich einmal mit den einzelnen Parteiprogrammen genauer zu beschäftigen – eine wichtige Grundlage, sich politisch zu orientieren.
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