Heute ist das Blog “SPD2.0″ an den Start gegangen. Netzaffine Genossen und auch einige Gastautoren werden dort über die Internetaktivitäten der SPD schreiben und natürlich auch kommentieren.
Ab sofort natürlich auch hier in der Blogroll.
In dieser Artikelserie versuche ich einmal die politischen Aktivitäten der Parteijugenden, die in Stuttgart aktiv sind, ein wenig zu durchleuchten. Wer ist im Netz voll dabei, wer hat die Trends verschlafen, und wo gibt es Nachholbedarf? Der Ausgangspunkt meiner Recherchen ist jeweils die offizielle Webseite der jeweiligen Organisation. Der zweite Ansatz findet sich in den sozialen Netzen. Facebook, studiVZ/meinVZ, etc.. Interessant wird auch sein, wer sich mit Twitter auseinandergesetzt hat, und wie dieser neue Kommunikationskanal verstanden und benutzt wird. Bewertet wird das Gesamterscheinungsbild, und wie stark sich die Kreisverbände nach außen hin mit den Ortsvereinen, bzw. Arbeitsgemeinschaften, vernetzt haben.
2. Die Jungsozialisten
Ausgangspunkt ist auch bei den Jungsozialisten aus Stuttgart eine einfache Googlesuche. Die Webseite der Jusos wird gleich als erster Treffer aufgelistet. Soweit, so gut. Nichts besonderes bis hierher. Die Besucher der Seite werden von einem kräftigem Rot empfangen, und bekommen auf der Eingangsseite eine einfache Newsübersicht. Das Layout selbst hat allerdings seine besten Tage schon hinter sich, und den Grafiken ist anzumerken, dass sich da jemand beim Komprimieren mit MS Paint versucht hat. Die Navigation auf der linken, weiterführende Links zu Aktionen und Arbeitsgemeinschaften vor Ort auf der rechten Seite, mit dem Inhalt in der Mitte. So sahen Webseiten gestern aus.
Aber was tut sich inhaltlich? Wie bereits erwähnt hat man, mehr oder weniger aktuelle, Nachrichten im Überblick. Sehr seltsam auch, dass man bei einem Klick auf den Punkt “News” im linken Menü eine andere Ansicht erhält, als auf der Startseite, und dass so ziemlich alle Beiträge zwischen dem 11.8. und dem 15.12. fehlen. Die Abstände der Nachrichten variiert zwischen einem, und drei Artikeln pro Monat. Hier scheint sich nicht wirklich viel zu tun. An Kommentare ist auch nicht zu denken. Die aktuelle Webseite versinkt im Mittelmaß und ist, ähnlich der Internetpräsenz der JU Stuttgart, in keiner Weise zeitgemäß. Es braucht heute niemand mehr ein Gästebuch, Chats in Webseiten kann man mittlerweile besser und barrierefreier gestalten. Der Sprung in die moderne Internetwelt wurde, bis dato, verpasst.
Aber es finden sich auch positiv Aspekte. In der rechten Spalte findet man, wie erwähnt, ganz oben direkte Links zu den Seiten der Arbeitsgemeinschaften vor Ort und falls keine Vorhanden eine E-Mailadresse zur Kontaktaufnahme. Und wo sich Stuttgarts Jungsozialisten inhaltlich wiederfinden, deuten die Banner an und lässt sich ebenfalls nachlesen. Auch die Eigendarstellung, samt Informationen über den Kreisvorstand, lassen sich einfach finden. Jedes Vorstandsmitglied ist mit Namen, Bild, Funktion, und Kontaktdaten angegeben.
Die Webseite hinterlässt einen faden Beigeschmack. Eigentlich ist ja alles drin, was Interessierte finden müssen, man hat aber den Eindruck, dass sich nicht wirklich viel tut.
In den sozialen Netzen allerdings, sind die Jusos aus Stuttgart sehr wohl vertreten. In facebook findet sich eine eigene Gruppe, in der auch einige aktuelle Termine vermerkt sind. Ein ähnliches Bild bietet die Suche im studiVZ, bzw. meinVZ. Es gibt eine offizielle Gruppe “Jusos Region Stuttgart”, und einige kleinere nicht-offizielle Gruppen. Aktivität, bzw. Diskussionen findet man aber auch hier nur sehr wenige. Durch meine politische Nähe zu den Jusos will ich eigentlich auch garnicht mehr viel dazu sagen. Dass an einigen Stellen gearbeitet wird, weiß ich. Und, dass zum Wahlkampf auch online was passieren wird ist darf an dieser Stelle auch verraten werden.
Ebenso wie bei der JU Stuttgart ist auch bei den Jusos noch einiges zu tun, um dem Auftreten im Internet, als Kreisverband der Landeshauptstadt Stuttgart, auch nur annähernd gerecht zu werden. Die Entwicklung im Internet wurde hier anscheinend genauso verschlafen und nicht ernst genug genommen. Oder nicht richtig verstanden. Immerhin ist der ehemalige Sprecher des Kreisvorstandes, Igor Gilitschenski, seit kurzem auch in Twitter aktiv.
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Im nächsten Teil: Die Grüne Jugend Stuttgart. Die Artikel dieser Reihe findet man mit dem Tag Netzschau-Stuttgart.
Seit kurzem bloggt Ute Vogt, die Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg, im SPD Blog BaWü. Schön zu sehen, dass sich da was tut! Ich bin gespannt darauf, was noch kommt, und wie sich die Geschichte denn so entwickelt.
Ute, herzlich Willkommen in der Blogosphäre!
Am Donnerstag, dem 29.1.2009 findet im Hegelsaal in Stuttgart der Neujahrsempfang der SPD Baden-Württemberg statt. Als Gast wird Frank-Walter Steinmeier vor Ort sein. Die Veranstaltung ist natürlich auch in Facebook zugänglich. Um eine vorherige Onlineanmeldung wird allerdings gebeten.
Als Programm ist für den Abend folgendes vorgesehen:
18:00 Uhr
Musikalische Einstimmung18:30 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
Jörg Tauss MdB,
SPD- GeneralsekretärReden
Ute Vogt MdL,
SPD- LandesvorsitzendeDr. Frank- Walter Steinmeier,
Kanzlerkandidat der SPD und Bundesaußenministerca. 20:00 Uhr
Musikalischer AbschlussAnschließend Stehempfang im Foyer
Die erste Prognose, und auch die letzte Hochrechnung, haben deutlich gemacht, dass die FDP an diesem Wahlabend in Hessen der klare Sieger der Wahl ist. Mit gut 16% der Stimmen wird es also wieder für eine Koalition mit der Union reichen, und somit Roland Koch weitere 5 Jahre als Ministerpräsidenten bescheren. Traurig genug. Die Grünen konnten ebenfalls ordentlich zulegen, müssen sich aber mit dem großen Verlierer dieser Landtagswahl, der SPD, mit der Opposition abfinden. Unter ferner liefen sind die Linken, die es knapp über die 5%-Hürde geschafft haben.
Das ist in der Tat ein sehr trauriges Ergebnis für die Sozialdemokratie, daran soll auch nichts beschönigt werden. Trotzdem bin ich der Meinung, dass das Ergebnis unter anderen Voraussetzungen hätte anders ausfallen können. Kurz nach der Veröffentlichung der ersten Prognose hat Andrea Ypsilanti ihren Rücktritt erklärt, und gleichzeitig Thorsten Schäfer-Gümbel als neuen Landes-, und Fraktionsvorsitzenden vorgeschlagen. Eine Entscheidung die überfällig war. Das sage ich nun nicht, um meinen Genossen in Hessen in den Rücken zu fallen. Meiner Meinung nach, hätte man nach den Querelen um die geplante rot-grüne Koalition, früher ein Zeichen setzen müssen. Auch die Nominierung von TSG war der richtige Schritt, aber nicht radikal genug, und wurde eben vom Wähler nicht mit dem entsprechenden Votum honoriert.
Aber ich entnehme der Wahl heute Abend auch etwas positives. Thorsten Schäfer-Gümbel, und natürlich auch die anderen Parteien in Ansätzen, hat es in der kurzen Zeit geschafft Wahlkampf Internet-tauglich zu machen. Das nun als Revolution zu bezeichnen halte ich für überzogen, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, und wenn das was für Hessen passiert ist, auf die Bundesrepublik übertragen, und weiter verbessert wird, dann bin ich mehr als zuversichtlich, dass sich die deutschen Parteien im Allgemeinen immer mehr auf eine auf Dialog orientierte Strategie setzen. Das ist nicht nur gut so, sondern auch unabkömmlich, und eine nie da gewesene Chance für die Demokratie in der Bundesrepublik.
Weitere Meinungen:
Hessen hat gewählt – Filterblog
Hessen: wenig Vertrauen in SPD und CDU – Lummaland
Am Samstag vormittag gab es, zumindest für Deutschland soweit ich das beurteilen kann, eine kleine Premiere im Internet. Ein Blogger führt mit einem Spitzenkandidaten einer politischen Partei über Twitter ein Interview. Der genaue Wortlaut ist schon in diversen Blogs veröffentlicht worden, und darf dort nachgelesen werden. Aber ich wäre ja kein Blogger wenn ich den Inhalt nicht auch bei mir bereitstellen würde und meinen Senf dazu abgebe, nichwahr.
Nun, für die Leser die davon nichts mitbekommen. Deutschlands A-Super-Duper-Uber-Blogger Robert Basic (basicthinking.de/blog/) hat mit Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) ein Interview mittels Twitter geführt. Einfach so, zwischendurch, während TSG im McDrive vorbeischaute. So einfach ist das. Der genaue Wortlaut des Gesprächs lautete wie folgt:
Das Interview
[...]
@TSG Fertig zum twitterinterinterview mit @robgreen. Sind im auto.@robgreen @tsghessen Hallo, freut mich, dass Sie sich die Zeit genommen haben für ein Interview auf Twitter.
@robgreen @tsghessen eine kleine Bitte vorab: Auf Fragen weder mit einem Ja noch einem Nein auch nicht einem Vielleicht antworten;)@tsghessen legen wir los? Sind im drivethrough mcdonalds
@robgreen @tsghessen bereit?
@robgreen @tsghessen and you use the force luke, hashtag =#tsg@robgreen @tsghessen 1. Viele kennen Twitter nicht, wie würden Sie Twitter einem Mitmenschen erklären?
@robgreen @tsghessen gehen wir zur zweiten Frage, wenn die erste zu schwer ist@tsghessen Die komprimierteste kommunikationsform aller zeiten.
@robgreen @tsghessen, cool next question
@robgreen @tsghessen 2. Wer ist Schäfer-Gümbel in 140 Zeichen, als Mensch und Politiker?
@TSG @RobGreen Mix aus bayrischer lebensfreude und preussischen tugenden.
@robgreen @tsghessen 3. Wie kam es, dass Sie Twitter nutzen? Von PR-Beratern gewzungen worden oder rief Obama an?
@tsghessen Keine agentur. Mein obama heisst @oliverbarracuda der gehoert zur familie.
@robgreen @tsghessen use the force luke, hashtag = #tsg ;)
@robgreen @tsghessen 4. Wäre TSG der beste MP von Hessen, den wir je hatten oder nur Mittelmaß?
@TSG @RobGreen Auf jeden fall besser als der geschaeftsfuehrende. Georg august zinn war der ueberragende mp in hessen. Empfehlung: Googlen
@robgreen @tsghessen 5. Was stört sie an Politikern an meisten? Machtgeilheit? Volksferne? Was ist es?
@TSG @RobGreen inhaltsleeres geschwaetz und fehlende ziele.
@robgreen @tsghessen 6. Werden Sie auch nach der Wahl weiter twittern oder wars das mit der volksnahen Sendung?
@TSG @RobGreen auch als MP in hessen moechte weiter twittern. ich muss halt nur sehen, in welchem umfang das geht.
@robgreen @tsghessen 7. Warum soll man sie wählen? Knapp und knackig, in 140 Zeichen:) Und bitte kein Koch-Vergleich jetzt
@TSG @RobGreen weil es um die chancen und talente von “ottilie” geht. http://tinyurl.com/a4a6a8
@robgreen @tsghessen was ist Ottilie?
@TSG @RobGreen Es ist das maedchen, dass ich jeden abend in meinen reden erwaehne. Ich erklaere an ihrem beispiel unsere bildungspolitik.
@robgreen @tsghessen abschließende Frage: Welche Fragen haben Sie an uns Twitter-Nutzer, nicht nur die in Hessen? Was interessiert Sie?
@robgreen @tsghessen (kleiner Dialoghinweis für after the interview;)@TSG @RobGreen wenn wir twitterinterviews jetzt haeufiger machen, wie koennen wir sie verbessern?
@robgreen @tsghessen und für mich als Wähler stört in den Tweets der häufige Koch-Bezug… you not him… ;)
@robgreen @tsghessen danke sehr für das Interview und wünschte mir, dass sie uns auf Twitter weiterhin erhalten bleiben. Auch so ein Test…@TSG @RobGreen Ich bleib twitter erhalten. Das kann ich zusagen. Was ist ihr neues projekt, wenn Sie das blog verkauft haben?
@robgreen @tsghessen, die Fragen der anderen an Sie zwischendurch würde ich mir wünschen, dass sie beantwortet werden könnten, wäre KLASSE!!!
@robgreen @tsghessen später natürlich:) Wünsche ein angenehes Wochenende!
@robgreen @tsghessen es wird einen PrivatBlogger geben und einen Fachblogger (so wie bei Poliitkern…den Privatmensch und den Publich Mensch:)@TSG @RobGreen Danke fuer das interview. Danke fuers mitlesen. Werde mir jetzt die reaktionen ansehen. Schoenes wochenede
@robgreen @tsghessen wünsche ich Ihnen auch und ich bin stolz auf mich, Sie nicht geduzt zu haben. Gewinne die Wahl = Wunsch, kein Befehl;)
@TSG @RobGreen danke. auf bald.
[Ende: 13:19 Uhr]
(Quelle: basicthinking.de/blog/)
Wenn mir jemand vor 2 Jahren noch erzählt hätte, dass jemand wie TSG kurz vor einer wichtigen Wahl, einen solchen ersten Dialogorientierten Wahlkampf zu führen. Ich hätte ihn für bekloppt gehalten. Aber Thorsten Schäfer-Gümbel ist nur der Wegbereiter in Sachen Wahlkampf im Internet. Ich habe bei der SPD wirklich ein gutes Gefühl für den kommenden Wahlkampf, dass einige Dinge zum ersten Mal in Deutschland als wichtig erachtet werden. Twitter ist hier wirklich das Beste Beispiel. Ein Kommunikationskanal mit WTF-Effekt wird von deutschen Politikern entdeckt. Auf langfristige Sicht werden Trends im Internet zunehmend wichtiger für die Politik. Obama ist ja hierbei immer das große Vorbild. Man sollte aber bedenken, dass sein Onlinewahlkampf immerhin auch 2 Jahre lang in Arbeit war, beziehungsweise sich in dem Zeitraum zu dem entwickelt hat, was er am 4. November 2008 war.
Ob TSG nun von diesem Auftreten im Internet, quasi als Politpionier im deutschen Internet, auch selbst profitieren wird vermag ich nicht zu prophezeien. Wohl aber ist er Wegbereiter und Speerspitze einer ganzen Reihe an Politikern, die sich schon heute selbstbewusst, modern, und zeitgemäß im Internet präsentieren. Und zwar parteiübergreifend. Obwohl die SPD zur Zeit online ein kleines bischen die Nase vorn hat. Unter anderem auch der Relaunch der Seite der Bundes SPD.
Um aber nun die Verknüpfung zu dem Interview wieder herzustellen: Es war inhaltlich okay, und eigentlich kam nicht so viel rüber. Da ist noch viel Luft nach oben. Lobenswert sei an dieser Stelle angemerkt, dass Schäfer-Gümbel im Interview erwähnt hat, er würde Twitter auch nach der Wahl weiternutzen wollen. Das alles begreife ich mehr als Symbol für das wohin sich die Politik in Zukunft bewegt. Mehr Dialog mit den Bürgern, stärkere Vernetzung, und noch transparenteres Handeln. Das wird die Zukunft darstellen. Wer das nicht glauben mag, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
Andere Artikel zum Thema:
TSG will Twitter weiter nutzen bei Christian Soeder
Blogger interviewt hessischen SPD-Spitzenkandidaten live auf Twitter bei Dirk Baranek
Auf den Nachdenkseiten ist ein Antrag von Peter Conradi mit dem Titel “Bahnreform statt Bahnverkauf” veröffentlicht worden, der von der SPD in das Wahlprogramm zur kommenden Bundestagswahl aufgenommen werden soll. In dem Antrag geht es vor allem darum die ursprünglich geplante Privatisierung der Deutschen Bahn zu verhindern. Ein Unternehmen mit einer so hohen Verantwortung den Bürgern gegenüber darf einfach nicht in private Hände gelangen. Die Mobilität der Bürger muss wichtiger sein als die profitgeilheit von Bahnchef Mehdorn. Alleine die Tatsache, dass ein Herr Mehdorn noch im Amt ist, nach allem was dieser sich in den letzten Jahren erlaubt hat, grenzt schon fast an blanken Hohn. Deshalb muss es Aufgabe der Sozialdemokratie sein, dieses Vorhaben aufzuhalten.
Hier einige Auszüge:
Die Ziele der Bahnreform
* Die DB AG soll alle Mittelstädte stündlich/alle Grosstädte halbstündlich mit IC/ICE-Zügen bedienen und die Reisezeiten durch integrierte Taktfahrpläne verkürzen.
* Die DB AG braucht ein transparentes, attraktives Preissystem, das die Bahnpreise mit der Benutzung anderer Verkehrsangebote verbindet.
* Die DB AG muss ihren Anteil am Güterverkehr weiter steigern, zum Beispiel durch mit anderen Verkehrsunternehmen kombinierte Transportangebote, auch im grenzüberschreitenden Güterverkehr und durch eine Wiederbelebung des regionalen Güterverkehrs.
* Die DB AG muss ihre Politik der Streckenstilllegungen und Bahnhofsschliessungen beenden. Die Ausdünnung des Bahnverkehrs in der Fläche und die Konzentration auf schnelle Fernverkehrsstrecken widersprechen unseren Zielen der Bahnreform.[...]
Begründung:
Grundgesetz
“Der Bund gewährleistet, dass dem Wohl der Allgemeinheit, insbesondere den Verkehrsbedürfnissen, beim Ausbau und Erhalt des Schienennetzes der Eisenbahnen des Bundes sowie bei deren Verkehrsangeboten Rechnung getragen wird.” (GG Art 87e Abs 4)SPD-Grundsatzprogramm 2007
In einer teilprivatisierten DB AG haben die Renditeerwartungen der Investoren Vorrang vor dem Wohl der Allgemeinheit. Deshalb haben wir im Hamburger SPD-Grundsatzprogramm (S.32) beschlossen: “Kernbereiche öffentlicher Daseinsvorsorge wollen wir nicht den Renditeerwägungen globaler Kapitalmärkte aussetzen.”
Heute ging die erste Videoantwort von Thorsten Schäfer-Gümbel bei Youtube online, in der der Spitzenkandidat der HessenSPD auf die Fragen eingeht, die nach der ersten Videobotschaft eingegangen sind. Der Wahlkampf der Genossen in Hessen ist da nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns nächstes Jahr erwarten wird. Ich finde das auf jeden Fall gut, und es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung bezüglich Online-Wahlkampf.
Die anderen Videos von TSG finden sich im eigenen Youtube Kanal der HessenSPD.
Gestern traf sich der Kreisverband Stuttgart der Jungsozialisten zur Jahreshauptversammlung um den neuen Vorstand zu wählen, und das neue Arbeitsprogramm zu beschließen. Da unser bisheriger Sprecher Igor sein Amt niedergelegt hat, und Rebekka sich ebenfalls aus dem Kreisvorstand zurückzieht, galt es die beiden freien Stellen neu zu wählen. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Anne, und Nicolas, die nahezu einstimmig gewählt worden sind. Gleichzeitig gilt mein persönlicher Dank aber auch Rebekka und Igor, die mir den Einstieg bei den Jusos mehr als erleichtert haben. Und das ist er, unser neuer Kreisvorstand (komisches Handyfoto von der Seite, aber hey, immerhin schon online!):

In Stuttgart gibt es 2009 auf jeden Fall genug zu tun für uns Jusos, und das wollen wir auch anpacken. Da spielt der Wahlkampf schon fast nur noch eine untergeordnete Rolle in dem was hier vor Ort bewegen möchten. Das fängt schon im Kleinen bei den AGn vor Ort in den einzelnen Stadtteilen an und endet in wahrscheinlich in scheinbar uferlosen Diskussionen über die missliche Lage des Reissackes der letzte Woche in Lampukistan in Schieflage geraten ist. Es wird eine Menge Spass, eine Menge Arbeit, und es ist ein gutes Gefühl dabei zu sein! Packen wirs an. Glück Auf!
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