Nun, letzte Woche am Donnerstag fand die erste Red Lounge statt. Weitere sollen bald folgen, mit neuen Themen, neuen Gästen, und neuen Diskussionen. Mir hat der Donnerstag Abend im zwölfzehn wirklich sehr gut gefallen, obwohl ich nicht alles mitbekommen habe. Ist ein bischen später geworden. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Dejan Perc. Ariane Zürn und Ute Kumpf als Gäste haben ihre Sache ganz gut gemacht, und ihre Positionen klar und deutlich dargelegt.
Thematisch könnte man aber sicher noch einiges mehr rausholen, um Politik für die junge Generation noch attraktiver zu machen. Mehr lokale Themen? Mehr Bundespolitik? Mehr irgendwas? Vorschläge in die Kommentare, bitte!
So lautet die Überschrift der Stellungnahme von Franziska Drohsel, Bundesvorsitzende der Jusos. Habe ich eben per Mail bekommen, und möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Die Jusos stehen weiterhin an der Seite von Andrea Ypsilanti und der
hessischen SPD und sind entsetzt über das Verhalten der vier
Abgeordneten. In menschlicher und politischer Hinsicht ist das
Verhalten unverantwortlich. Die Profilierungssucht einzelner
Abgeordnete hat den notwendigen Politikwechsel in Hessen verhindert.
Der fulminante Wahlkampf und das gute Wahlergebnis der hessischen SPD
haben gezeigt, dass der inhaltliche Kurs richtig war. Der Parteitag hat
mit einer übergroßen Mehrheit von 95,3 Prozent den Koalitionsvertrag
unterstützt.Dass sich einzelne Abgeordnete sich nach einem monatelangem
transparenten Meinungsfindungsprozess und diversen Probeabstimmungen
einen Tag vor der geplanten Wahl als Märtyrer feiern lassen wollen, ist
charakterlos und zeigt nur, dass ihre persönlichen Eitelkeiten über der
politischen Verantwortung stehen. Damit haben sie verhindert, Roland
Koch endlich abzulösen.Die Jusos fordern die vier Abgeordneten unmissverständlich auf, sich
über ihre politische Zukunft in der SPD Gedanken zu machen und
gegebenenfalls ihre Landtagsmandate abzugeben.
Ich hatte ja schon zwei Mal über die Red Lounge nächste Woche im zwölfzehn berichtet. Dass das ne super Sache ist, und man da hingehen sollte, brauche ich ja nicht mehr zu erwähnen. Nun hat mich gestern die Nachricht erreicht, dass nun Ariane Zürn, Mitglied der SPD Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat, für Björn Böning an der Veranstaltung teilnehmen wird. Das nur so zur Info.
Die Jusos Stuttgart freuen sich auf euer Kommen!
Letzte Woche hatte ich ja bereits die Red Lounge der Stuttgarter Jusos angekündigt. Nun hat sich eine kleine Änderung ergeben, Björn Böhning betreffend. Der ehemalige Bundesvorsitzende der Jusos ist an diesem Termin aufgrund seiner Kandidatur für den Bundestag leider in anderweitige Termine in seinem Wahlkreis eingespannt. Stattfinden wird die Veranstaltung trotzdem. Der Juso Kreisvorstand, Veranstalter der Red Lounge, ist momentan noch auf der Suche nach Ersatz. Wer es letztendlich sein wird steht noch nicht fest. Sobald ich die Informationen habe, stelle ich das natürlich sehr gerne zur Verfügung.

Am Donnerstag, den 6. November ab 20 Uhr im zwölfzehn veranstalten die Jusos aus Stuttgart die Red Lounge. Das Thema des Abends wird sein: „Meine Arbeit der Zukunft“. Als Podiumsgäste werden der ehemalige JusoBundesvorsitzende Björn Böhning und die Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Ute Kumpf. Eingeladen ist jeder der Spaß an politischen Diskussionen hat!
Einladung zur Red Lounge (PDF)
Gestern entdeckt, und heute im Blog. Die beiden Bundesvorsitzenden der Jusos und der Jungen Union, Franziska Drohsel und Philipp Mißfelder, im Gespräch. Arrangiert wurde das Treffen von dem Magazin Cicero. In sieben Teilen legen beide Junpolitiker ihre Meinung zu Themen wie Familie, Glauben, Soziale Gerechtigkeit dar. Das erste Video gleich hier, die restlichen sechs gibt es in der Vollansicht dieses Artikels zu sehen. Oder direkt im Youtube Kanal des Cicero. An dieser Stelle auch danke an Julia Seeliger, die mich via Twitter auf dieses Interview aufmerksam gemacht hat!
Die Jusos Stuttgart haben sich gestern zur Mitgliederversammlung zusammengefunden, und ich durfte das erste Mal daran teilnehmen. An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich bei allen bedanken, die mich so herzlich empfangen haben. Es war definitiv der richtige Schritt meine Parteimitgliedschaft zu beantragen.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, neben mir waren noch einige andere Neue dabei, kam man auch recht schnell zum Hauptthema des Abends: Die anstehende Bundestagswahl. Es wurde teils sehr kontrovers diskutiert, vor allem zum Thema Linkspartei. Es war schon fast erstaunlich wie viele Stimmen für eine Öffnung nach links laut wurden. Allerdings auch sehr differenziert, weil die Lage im Westen der Republik eine andere ist, als im Osten. Hier ist die Situation so, dass es sehr viele ehemalige Sozialdemokraten, und auch sehr viele Gewerkschaftler, gibt, die zur Linken gewechselt sind. Nicht nur mit dem Kreuz auf dem Wahlzettel, sondern auch mit dem Parteibuch. Als Aussage hat sich für mich herauskristallisiert, dass man mit diesen ehemaligen Sozialdemokraten sehr wohl zusammenarbeiten kann. Warum auch nicht? Allerdings, und das ist nun meine Meinung, kann das auf Bundesebene noch nicht funktionieren. Was in den Ländern passiert ist Sache der Landespartei. In Berlin funktioniert es, in Hessen wohl demnächst “irgendwie” auch.
Sehr interessant fand ich die Aussage von Rebekka, man müsse sich nicht sofort wieder in die Mitte der Gesellschaft orientieren. Sondern zunächst die Frage beantworten wo denn die Mitte eigentlich ist? Ja, es gab einen Linksruck in der Gesellschaft, ganz eindeutig. Und aufgrund dieser Tatsache ist die Mitte ebenfalls nach Links gerückt. Daran sollte sich orientiert werden, und nicht mit der gleichen Programmatik wie 1998, 2002, und 2005, die nur auf die Mitte zielt. Eine Mitte, die es heute nicht mehr gibt.
An die Diskussion anschließend, wurde noch das Projekt “Get it together” vorgestellt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die ganzen Details wieder vergessen habe. Man möge es mir nachsehen. Das Projekt wird auf jeden Fall von den Jusos Stuttgart unterstützt, es geht um das Thema “Musik statt Gewalt”, ist eine tolle Sache, und findet nächstes Wochenende im Jugendhaus Hallschlag statt. Hier findet man noch mehr Infos dazu.
Und dann war auch schon Schluss. Ging schneller als gedacht, und es hat mir verdammt viel Spass gemacht. Ich bin gespannt auf das was noch kommt. Und vor allem auf die nächste Bundestagswahl. Mit der Truppe in Stuttgart kann man, denke ich, einiges auf die Beine stellen. ich bin dabei. Let’s get it on!
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