Nach dem Wahldebakel am Sonntag herrscht nun auch Klarheit über den Verbleib von Günther Beckstein als Ministerpräsident. Es gibt keinen. Sehr interessant ist im übrigen folgende Aussage:
Auch der CSU-Abgeordnete Ludwig Spaenle verlangte vor der Fraktionssitzung, Seehofer beide Spitzenämter zu übertragen. Notwendig sei ein “Neuanfang”. Spaenle fügte hinzu: “Da muss es heißen: Partei und Land in einer Hand.”
( Quelle )
War Horst Seehofer nach dem Abgang vom Stoiber Edi nicht auch schon im Gespräch? Und war da nicht was mit einer Affaire und einem unehelichen Kind was ihm, aus den eigenen Reihen wohlgemerkt, angelastet wurde? Aber wenn die Hütte brennt, dann vergisst man sowas wohl schnell.
Beckstein, Beckstein, alles muss versteckt sein.
Beckstein hatte sich laut Münchner “Abendzeitung” bei einer Bierzeltrede in Erding gegen eine Senkung der Promillegrenze für Autofahrer ausgesprochen: “Es ist nicht das Problem, wenn einer eine Maß trinkt, oder wenn er ein paar Stunden da ist, auch zwei”, zitierte ihn das Blatt.
(via)
Ich steige bewusst mit diesem Zitat, des amtierenden bayerischen Ministerpräsidenten ein, um mich gleich darüber aufzuregen. Ein Armutszeugnis ist das, was sich der Herr Beckstein da erlaubt hat. Ich weiß selbst, aus eigener Erfahrung, dass man in Bayern die Welt anders sieht. Es ist gemütlicher, gelassener. “Mia san mia!”, wie es so schön heißt. Aber so macht man keine Politik. Das sind keine Inhalte, das sind schlechte Tricks eines Bauernfängers.
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