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	<title>Kommentare zu: Wie macht man Politik für junge Menschen attraktiv?</title>
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	<description>&#34;Willen braucht man. Und Zigaretten.&#34; - Helmut Schmidt</description>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://reydt.net/politik/wie-macht-man-politik-fur-junge-menschen-attraktiv/comment-page-1/#comment-125</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 10:01:38 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ne Ergänzung zu Stefan:

Bist du sicher, dass die Menschen, die so empfinden, dass man von der Politik nur zu Wahlkampfzeiten hört, es wirklich anders wollen? 

Denn natürlich sieht die Realität komplett anders aus. Alle Parteien machen doch andauernd irgendwelche Veranstaltungen, zu denen man kommen kann. Jeder Ortsverband jeder Partei trifft sich regelmäßig, wo man hingehen und reden kann. 

Für mich ist ziemlich offensichtlich, dass uninteressierte einfach in Ruhe gelassen werden wollen. Wäre es anders, müsste man nicht Millionen in die Wahlkämpfe stecken, um ein paar dieser Menschen auch noch zu erreichen - denn für die wirklich interessierten braucht man keine Fähnchen aufhängen oder Plakate hinstellen, die gucken von selbst mal, wer zur Wahl steht und was der so will.

Und wieso es bei einem Ausflug lockerer zugehen sollte als bei einem Stammtisch oder eben dem privaten Kontakt, ist mir auch nicht klar. Ich habe da andere Erfahrungen gemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ne Ergänzung zu Stefan:</p>
<p>Bist du sicher, dass die Menschen, die so empfinden, dass man von der Politik nur zu Wahlkampfzeiten hört, es wirklich anders wollen? </p>
<p>Denn natürlich sieht die Realität komplett anders aus. Alle Parteien machen doch andauernd irgendwelche Veranstaltungen, zu denen man kommen kann. Jeder Ortsverband jeder Partei trifft sich regelmäßig, wo man hingehen und reden kann. </p>
<p>Für mich ist ziemlich offensichtlich, dass uninteressierte einfach in Ruhe gelassen werden wollen. Wäre es anders, müsste man nicht Millionen in die Wahlkämpfe stecken, um ein paar dieser Menschen auch noch zu erreichen &#8211; denn für die wirklich interessierten braucht man keine Fähnchen aufhängen oder Plakate hinstellen, die gucken von selbst mal, wer zur Wahl steht und was der so will.</p>
<p>Und wieso es bei einem Ausflug lockerer zugehen sollte als bei einem Stammtisch oder eben dem privaten Kontakt, ist mir auch nicht klar. Ich habe da andere Erfahrungen gemacht.</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://reydt.net/politik/wie-macht-man-politik-fur-junge-menschen-attraktiv/comment-page-1/#comment-124</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 19:55:47 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, sieht leider wirklich nicht bedeutend anders aus. Gut, in meinem Kreisverband der Jungen Liberalen sind mittlerweile die meisten noch Schüler, aber aufs Gymnasium gehen alle, soweit ich weiß. Ich bilde da mit meinem Realschulabschluss ziemlich die Ausnahme, aber Student bin ich ja trotzdem.

Daran etwas zu ändern ist leider auch nicht ganz leicht. Ich habe zwar privat sehr viel mehr Freunde ohne Abitur als mit und die meisten davon sind politisch durchaus interessiert. Aber eben nur auf normalem Niveau und das genügt offensichtlich nicht für ein Engagement, sondern nur für ständige interessante Diskussionen zum Beispiel mit mir, aus denen ich dann allerdings immerhin Impulse mitnehmen kann.

Die Frage in deiner Überschrift hats natürlich in sich. Mein Kreisverband wächst zwar grade vergleichsweise rapide, alleine morgen werden wohl schonwieder zwei neue Interessenten an unserem Treffen teilnehmen. Aber ich selbst, beziehungsweise mein KV tragen dafür eigentlich keinerlei Verantwortung, der eine ist einfach nur der Bruder eines anderen und die andere eine Freundin anderer Mitglieder. Die politische Begeisterung ist dort also irgendwie anders, vielleicht durch die betreffenden &quot;Werbemitglieder&quot; entstanden aber das ist ja nichts, was sich wirklich planen lässt.

Was man machen kann, ist offen für alle zu sein. Ich nehme an, dass wird auch bei euch nicht anders sein: Wer Lust hat, darf kommen, egal ob er die eigene Partei nun toll findet oder nicht, man gibt sich betont offen. Aber das reißt ja auch keinen vom Hocker, bei uns jedenfalls ist bisher noch niemand deswegen einfach mal dazugestoßen.

Derzeit beschränken sich unsere Mitgliederwerbeaktionen auf die ohnehin anfallende Pressearbeit, Websites, Mund-zu-Mund und am erfolgreichsten über die Websites des Landes- und Bundesverbandes sowie alles, was die FDP so tut. Eventuell werden wir uns demnächst nochmal mit der aktuellen Mitgliederkampagne des Landesverbandes ins Zeug legen, vielleicht bringt das auch noch was.

Ich glaube, das Beste, was wir tun können ist, den jungen Leuten zu zeigen, dass es uns gibt. Denn schon das wissen viele ja gar nicht. Und es ist ja eigentlich eine tolle Sache, wie man sich in politischen Jugendorganisationen engagieren kann, ohne gleich Mitglied einer Partei sein zu müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, sieht leider wirklich nicht bedeutend anders aus. Gut, in meinem Kreisverband der Jungen Liberalen sind mittlerweile die meisten noch Schüler, aber aufs Gymnasium gehen alle, soweit ich weiß. Ich bilde da mit meinem Realschulabschluss ziemlich die Ausnahme, aber Student bin ich ja trotzdem.</p>
<p>Daran etwas zu ändern ist leider auch nicht ganz leicht. Ich habe zwar privat sehr viel mehr Freunde ohne Abitur als mit und die meisten davon sind politisch durchaus interessiert. Aber eben nur auf normalem Niveau und das genügt offensichtlich nicht für ein Engagement, sondern nur für ständige interessante Diskussionen zum Beispiel mit mir, aus denen ich dann allerdings immerhin Impulse mitnehmen kann.</p>
<p>Die Frage in deiner Überschrift hats natürlich in sich. Mein Kreisverband wächst zwar grade vergleichsweise rapide, alleine morgen werden wohl schonwieder zwei neue Interessenten an unserem Treffen teilnehmen. Aber ich selbst, beziehungsweise mein KV tragen dafür eigentlich keinerlei Verantwortung, der eine ist einfach nur der Bruder eines anderen und die andere eine Freundin anderer Mitglieder. Die politische Begeisterung ist dort also irgendwie anders, vielleicht durch die betreffenden &#8220;Werbemitglieder&#8221; entstanden aber das ist ja nichts, was sich wirklich planen lässt.</p>
<p>Was man machen kann, ist offen für alle zu sein. Ich nehme an, dass wird auch bei euch nicht anders sein: Wer Lust hat, darf kommen, egal ob er die eigene Partei nun toll findet oder nicht, man gibt sich betont offen. Aber das reißt ja auch keinen vom Hocker, bei uns jedenfalls ist bisher noch niemand deswegen einfach mal dazugestoßen.</p>
<p>Derzeit beschränken sich unsere Mitgliederwerbeaktionen auf die ohnehin anfallende Pressearbeit, Websites, Mund-zu-Mund und am erfolgreichsten über die Websites des Landes- und Bundesverbandes sowie alles, was die FDP so tut. Eventuell werden wir uns demnächst nochmal mit der aktuellen Mitgliederkampagne des Landesverbandes ins Zeug legen, vielleicht bringt das auch noch was.</p>
<p>Ich glaube, das Beste, was wir tun können ist, den jungen Leuten zu zeigen, dass es uns gibt. Denn schon das wissen viele ja gar nicht. Und es ist ja eigentlich eine tolle Sache, wie man sich in politischen Jugendorganisationen engagieren kann, ohne gleich Mitglied einer Partei sein zu müssen.</p>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://reydt.net/politik/wie-macht-man-politik-fur-junge-menschen-attraktiv/comment-page-1/#comment-123</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 10:24:29 +0000</pubDate>
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		<description>Für viele, wie du es bezeichnest &quot;Nichtabiturler&quot;, hat der Eindruck der Politik im direkten Umfeld leider das Bild der ungeliebten Verwandschaft die zu Geburtstagen und sonstigen Festivitäten kommt um sich vollzustopfen aber dann den Rest des Jahres nicht zu sehen / zu hören ist.

So ähnlich läuft es doch bundesweit mit der Vielzahl unserer politischen Vertreter. Zum Wahlkampf wird jeder Laternenmast zugepflastert und danach hört man wieder nix.

Präsenz zeigen muss auf jeden Fall der erste Schritt sein und ich meine das nicht im Sinne von Stammtischen sondern zum Beispiel Ausflügen bei denen man erstmal auf nen lockeren Schwatz mit den Teilnehmern kommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele, wie du es bezeichnest &#8220;Nichtabiturler&#8221;, hat der Eindruck der Politik im direkten Umfeld leider das Bild der ungeliebten Verwandschaft die zu Geburtstagen und sonstigen Festivitäten kommt um sich vollzustopfen aber dann den Rest des Jahres nicht zu sehen / zu hören ist.</p>
<p>So ähnlich läuft es doch bundesweit mit der Vielzahl unserer politischen Vertreter. Zum Wahlkampf wird jeder Laternenmast zugepflastert und danach hört man wieder nix.</p>
<p>Präsenz zeigen muss auf jeden Fall der erste Schritt sein und ich meine das nicht im Sinne von Stammtischen sondern zum Beispiel Ausflügen bei denen man erstmal auf nen lockeren Schwatz mit den Teilnehmern kommt.</p>
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