Diese Frage hat sich Chris auf F!XMBR gestellt und kommt zu dem Schluss, dass man den Grünen nicht mehr vertrauen kann, sofern man die CDU nicht an der Macht haben will. Die besten Beispiele bieten hier die Schwarz-Grüne Regierung in Hamburg, und das Jamaika Projekt im Saarland.
Die Grünen sind gegen Ole von Beust in den Wahlkampf gezogen, gegen die Elbvertiefung und gegen das Kohlekraftwerk Moorburg. Ole von Beust ist weiter Bürgermeister der schönsten Stadt der Welt, die Elbvertiefung kommt und Moorburg wird gebaut – das sind Folgen einer Schwarz-Grünen Koalition. Vom politischen und finanziellen Wahnsinn, wie zum Beispiel der Elbphilharmonie einmal abgesehen.
(Quelle: F!XMBR)
Ich teile diese Meinung, und sage: Als Alternative bleibt nur die SPD. Wer eine alternative, linke Politik will kommt um die Sozialdemokratie nicht drum herum. Der erste Prüfstein für Schwarz-Gelb wird die Wahl in NRW sein. Und dann wird Hannelore Kraft die neue Ministerpräsidentin.
Schlagwörter:CDU, Die Grünen
Töffte!
Täusche ich mich oder war nicht die SPD in Hamburg für die Elbvertiefung und Moorburg leider juristisch nicht mehr zu verhindern (was zugegebenermaßen von uns vor der Wahl zu optimistisch eingeschätzt wurde)?
Also was wäre da jetzt mit der SPD anders?
Der Unterschied war wohl in Hamburg, dass die SPD das von Anfang an toll fand. Muss man ja nicht gut finden – deswegen hatten die Grünen ja auch so ein schönes Ergebnis. Hat den Wählern nur nichts genutzt, denn Kohle von Beust war plötzlich ja ganz ein großer Freund der Grünen.
Ich tippe derzeit in NRW auch auf Schwarz-Grün… die Option ist einfach zu verlockend. Aus strategischer Sicht verstehe ich das auch voll und ganz. Nur bin ich gespannt wie das die Basis aufnimmt. Ich weiß ja, was abgeht wenn die SPD mit der CDU koaliert. Das war kein Spaß ^^
Um nochmal zur Überschrift zurückzukommen: Wo ist da jetzt das Konservative? Geht’s nicht eher um Kompromisse? Ich dachte bei der Überschrift eher an grüne Beschlüsse oder Äußerungen zur eigenen Programmatik als Grundlage der Kritik.
@Robin
Letztlich hilft’s natürlich ohnehin wenig, wenn’s nur darum geht, ob die SPD oder die Grünen mit der CDU koalieren. So gut ich es ganz grundsätzlich strategisch für uns finde, nicht einzig und allein auf Rot-Grün festgelegt zu sein, so sehr fände ich es auch schön, wenn rot-grüne Mehrheiten mal wieder rechnerisch möglich werden. Dann brauchen wir auch nicht darüber streiten, wer von uns mit der CDU koalieren darf und wer nicht.
Wahrscheinlich hätte ich noch das Wörtchen “geworden” an die Überschrift anhängen sollen. Das kann man nun natürlich auf unterschiedliche Art und Weise auslegen. Der eine sagt, die Grünen sind selbstbewusster und erwachsener geworden, der andere meint die Partei entferne sich zu sehr von ihren Wurzeln und sei eben konservativer als noch vor einigen Jahren.
Egal wie man das nun formuliert, die Entwicklung ist vorhanden. Ich denke, das kann man schlecht verleugnen.
Eine Entwicklung sehe ich auch, gar keine Frage. Ich seh nur nicht die Entwicklung zum Konservativen.