Die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung, Dr. Eva-Maria Stange, erklärt an dieser Stelle weshalb faire und gerechte Bildungspolitik nur mit der SPD machbar ist.
Wir wollen den gebührenfreien Zugang zur Bildung von der Kindertagesstätte bis zum Masterabschluss an der Hochschule. Die Union schreckt mit ihren Studiengebühren junge, leistungsstarke Menschen aus einkommensschwachen Familien davon ab, ein Studium aufzunehmen. Damit führt sie das von ihr proklamierte Motto “Aufstieg durch Bildung” ad absurdum.
Weg mit den Studiengebühren, besseres und anständiges Bafög. Das sind nur einige der Eckpunkte mit denen eine erfolgreiche Bildungspolitik in Deutschland möglich ist. Ich warte jetzt schon auf den Aufschrei nächsten Kommentar aus der liberalen Ecke der Familie.
Töffte!
Chancengleichheit? ROFL! In welcher Welt lebt ihr? Kinder aus armen Familien sind grundsätzlich benachteiligt und da ist ein Verbot oder Ausschluss von Studiengebühren keine wirkliche Hilfe
Außerdem kosten UNIs nunmal eine Menge Geld und daher ist es auch völlig legitim darüber nachzudenken für ein Studium Geld zu verlangen.
Btw von wegen tolle SPD in Berlin müssen die Eltern JEDES Jahr unmengen an Büchern anschaffen. Was da los mit der Chancengleichheit? Na Julian?
SPD und Bildungspolitik ik glob et hackt!
mfg
Feanor
P.s.: Ja der Beitrag ist bewußt etwas übertrieben :D, aber grundsätzlich ändert sich an der Aussage nix. Bildung ist gut und wichtig nur wer soll datt bezahlen?
Ach, Thomas. Vergleich doch nicht immer den Rest der Republik mit Berlin. Dass in Berlin die Kassen leerer sind als sonstwo weiß man. Dass die Eltern für Bücher zur Kasse gebeten werden ist in der Tat ein Unding. Da muss ich dir beipflichten. Ganz klar.
Und das Kinder aus armen Familien noch so benachteiligt sind ist ebenfalls in keinster Weise tragbar. Selbst bei den Kleinsten muss man schon anfangen diese frühzeitig zu fördern. Und zwar nicht aus privater Hand, hier ist der Staat gefragt. Es muss einfach mehr investiert werden. Punkt. Bildung unabhängig vom Geldbeutel der Eltern muss das Ziel sein. Und zwar für alle.
(Ich habe deinen 2. Kommentar mal rausgenommen, und den 1. editiert. Nur falls Du Dich fragst wo der Kommentar hin ist. ;) )
Ich weiß nicht, ob es besonders viel mit sozialer Politik zu tun hat, wenn jedes Milionärskind gebührenfrei studieren darf. Wären nicht Studiengebühren plus ein wirklich brauchbares Bafög letztlich fairer?
Studiengebühren haben ja nun nicht nur negative Folgen. Es kommt natürlich auf die Umsetzung an und so wie das vor einigen Jahren in Niedersachsen mal eingeführt worden ist, haben die Gebühren nach meinem Eindruck ausschließlich Nachteile.
Gegen den Ansatz der Chancengleichheit spricht überhaupt nichts, schon gar nicht aus liberaler Sicht. Das kann von mir aus auch schon in der Kindertagesstätte, was immer damit gemeint sein mag (ne Krippe wäre doch auch eine, oder?), anfangen.
Thomas, beziehungsweise Feanor hat mit seinem Einwand, wer dass bezahlen soll, allerdings einen wichtigen Punkt angesprochen. Denn vor allem in der Bildungspolitik gilt ziemlich oft, dass Oben irgendwelche Vorgaben gemacht werden, die erst ganz unten, auf Kreis- oder gar Gemeindeebene zumindest anteilig bezahlt werden müssen. Bei Universitäten ist das meist nicht so, wenn aber der Ansatz bis runter auf die Kitas gehen soll, dann lese ich zwischen den Zeilen dieser SPD-Pläne, dass den Spaß natürlich wieder andere bezahlen werden, zum Beispiel SPDler an der kommunalen Basis, die sich dann mit Steuererhöhungen vor Ort beliebt machen dürfen.
Ich bin der Meinung, dass jeder in Bildung investierte Euro bei weitem besser angelegt ist, als jeder andere Posten. Aber muss das immer nach dem “Führerprinzip” geschehen? Wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen. Leider ist dieser Grundsatz gerade bei der SPD viel zu oft wenig ausgeprägt und dass lässt mich bei allen tollen Plänen, die da immer so rausgehauen werden, leider immer wieder erstmal erschaudern.