Die aktuelle Kolumne von Thomas Fricke in der Financial Times Deutschland “Das Märchen vom bösen Billiggeld” beschäftigt sich mit der Umverteilungsproblematik der globalen Wirtschaft, und dessen Auswirkungen die wir nun seit einigen Jahren spüren.
Es gibt zwei Ursachen für das Verteilungsproblem. Zum einen führte die Globalisierung dazu, dass sich die Einkommen in den reichen Ländern drücken ließen. Zum Zweiten setzte sich das Dogma durch, dass es keine Obergrenzen für Spitzeneinkommen und Umsatzrenditen in den Unternehmen gibt.
Der erste Teil des Problems könnte sich von selbst abbauen, weil auch in China die Einkommen mittlerweile steigen. Die Lösung des zweiten Teils käme einem wirtschaftspolitischen Paradigmenwechsel gleich, der in den USA bereits in Gang ist. Dort rufen selbst konservative Ökonomen mittlerweile danach, hohe Einkommen progressiv zu besteuern. Nicht aus sozialromantischen, sondern aus ökonomischen Gründen.
Das Märchen vom bösen Billiggeld, via Oeffinger Freidenker
Schlagwörter:Bankenkrise, Financial Times Deutschland
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