Medien

iPad, iSlate, iPhone oder doch der iMer?

27.01.10 | Link | 4 Kommentare | Autor: Julian

Das halbe Internet rätselt schon seit gefühlten hundert Jahren darüber was denn nun heute Apples neues digital wunderkind vorgestellt wird. Ein Tablet-Mac? Ein neues iPhone? Ein iMer? (Okay, der Witz ist älter als das Internet. Schulligung. Passt aber gerade so toll.)

Selbst beim Spiegel wird fröhliches Rätselraten gespielt, und gestern erst ging dieser, anscheinend von netbooknews.de gefakete, Screenshot eines Mediamarkt Tweets durch Twitter und Facebook. Von dem ganzen Buzz den die Techblogs sonst so fabrizieren will ich garnicht erst anfangen.

Es ist immer wieder sehr erheiternd wie sich manche Leute den Kopf darüber zerbrechen was good ole Steve als nächstes aus dem Hut zaubert. Und ehrlich? Das hat letztendlich sogar seine Begründung. Und zwar dahingehend, weil Apple die einzige Firma zu sein scheint, die sich noch darum kümmert gute und durchdachte Produkte auf den Markt zu bringen. Interessant ist auch, was Johnny auf Spreeblick dazu schreibt. Darf man sich auch gerne in kompletter Länge durchlesen. Hier ein Ausschnitt:

Erstaunlich ist dabei die Geschwindigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der sich Benutzer an die relativ neuen Umgangsformen mit dem Gerät gewöhnt haben. Nach wenigen Minuten können selbst technophobe Neubesitzer eines iPhones mit dem Kleinstrechner umgehen, und Kinder, die schon einmal ein iPhone angefasst haben, tatschen beim Anblick eines Desktop-Rechners nicht selten zuerst auf den Monitor statt auf die Tastatur, geschweige denn auf die Maus (noch so eine analoge Metapher).

Den Lacher des Tages hat mir allerdings dieser Comicstrip beschert, den René heute auf nerdcore veröffentlicht hat. Passt wie die Faust aufs Auge.

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In eigener Sache

links for 2010-01-26

26.01.10 | Link | Kommentieren? | Autor: Bookmarker

Politik

“Englisch wird die Arbeitssprache”

26.01.10 | Link | Kommentieren? | Autor: Julian

Sagt Günther Öttinger. Hat er ja Recht. Sag ich ja nichts. Ehrlich. Ist auch nicht erst seit gestern so, dass man ohne Englisch nicht weit kommt. Und nun das. Vergesst Westerwave. Der war gestern. Es gibt einen neuen Stern am Himmel der allgemeinen Belustigung.

Über Twitter bin ich auf dieses Video aufmerksam geworden, das den ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und seine (seriously) mad skills zeigt. Ohgottohgottohgott. Na, viel Spass in Brüssel!


(DirektzumschlechtenBier, via Alexander Sempf(Danke!))

Nachtrag: Da das ursprüngliche Video auf Youtube gelöscht wurde, habe ich der Vollständigkeit wegen die Version des SWR eingebettet.

Das obige Bild habe ich aus dem Blog der SPD BaWü.

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Politik

Zensur im Internet und der elektrische Reporter über das unfreie Netz

25.01.10 | Link | Kommentieren? | Autor: Julian

Thematisch passend zur aktuellen Ausgabe des elektrischen Reporters, den ihr Euch gleich hier, unterhalb des Textes, anschauen könnt, liest man derzeit beim AK Zensur (via) die nächste Hiobsbotschaft für uns mündige Netzbürger. Es geht um den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Internet Service Provider, das sind die Firmen die uns ins Netz bringen, sollen künftig das Internet nach Inhalten filtern und Altersfreigaben verwalten. Zudem sind Restriktionen gegen Blogger angedacht, die aus einem Hobby ganz schnell einen Fulltime Job machen. Hier der Überblick:

Der aktuelle Entwurf zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) enthält eine ganze Reihe abzulehnender Vorschriften:

  • Es werden sowohl Internet-Zugangs-Anbieter (Access-Provider, ISP) als auch Anbieter von Webspace (Hosting-Provider) mit den eigentlichen Inhalte-Anbietern gleich gesetzt. Sie werden als „Anbieter“ bezeichnet. Sie alle sind für die Inhalte ihrer Kunden verantwortlich.
  • Access-Provider werden verpflichtet, ausländische Webseiten zu blockieren, die sich nicht an die in Deutschland geltenden Jugendschutzbestimmungen halten. Es muss also eine weitaus umfangreichere Internet-Zensur-Infrastruktur aufgebaut werden, als dies Ursula von der Leyen im Wahlkampf vorgesehen hat.
  • Wenn auf einer Webseite die Nutzer Inhalte erstellen können (also zum Beispiel Kommentare in Blogs), dann muss der Betreiber der Plattform (also zum Beispiel der Blogger) nachweisen (!), dass er zeitnah Inhalte entfernt, „die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen“. Ausnahmen sind keine vorgesehen.
  • Generell werden alle Inhalte in Kategorien eingeteilt: ab 0 Jahre, ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre, ab 18 Jahre.
    - Alle „Anbieter“ müssen sicherstellen, dass Kinder der entsprechenden Altersstufe jeweils ungeeignete Inhalte nicht wahrnehmen. Dafür sind mehrere (alternative) Maßnahmen vorgesehen:
    - Es wird ein von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zugelassenes Altersverifikationsverfahren genutzt.
    - Inhalte werden nur zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. (beispielsweise nur zwischen 22 und 6 Uhr, wenn ab 16 Jahre)
    - Alle Inhalte werden mit einer entsprechenden Altersfreigabe gekennzeichnet.
  • Die bestehenden Regelungen bezüglich schwer jugendgefährdenden Inhalten (das betrifft u.a. Hardcore-Pornographie usw.) bleiben natürlich in Kraft.

Wenn die bösen Kinderpornos nicht mehr helfen, dann muss wohl der Jugendschutz herhalten, um letztendlich doch zensieren zu können. Um nichts anderes geht es nämlich dabei. Die Diskussion um die Netzsperren im letzten Jahr scheinen nur ein kleines Scharmützel gewesen zu sein, im Vergleich zu dem, was da auf uns zu rollt. Der Kampf geht weiter! Mehr Informationen zum Thema Netzzensur bietet, wie erwähnt, Mario Sixtus als elektrischer Reporter:


Elektrischer Reporter – Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt: Das unfreie Netz

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Politik

ELENA, die Datenkrake

20.01.10 | Link | 1 Kommentar | Autor: Julian

“Willkommen, und es geht bei uns los mit ELENA. ELENA ist ein Datenmonster. Die zentrale Speicherung von vielen sensiblen Informationen von rund 40 Millionen Arbeitnehmern. Um das Ausfüllen lästiger Formulare zu vereinfachen und zu verhindern, dass Sozialleistungen abgezockt werden. Ordentliche Bürger müssen da nicht misstrauisch sein? Aber warum misstraut dann der Staat den ordentlichen Bürgern so? Isabel Schayani und Jan Schmitt über ELENA, die seit Jahresanfang in unsere Privatsphäre vorrückt.”

(Direktkrake, via netzpolitik.org)

Das ist ein Bericht aus der Monitor Sendung vom 7.1. über ELENA. Eine Datenbank in der Informationen über alle 40 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland gespeichert werden sollen. Und das nun seit dem 1. Januar diesen Jahres. Seltsamerweise hört man in dem Bericht nur FDP Politiker reden. Der eine ist schon lange außer Dienst, der andere Innenminister von Baden-Württemberg. Beide kritisieren auf Teufel komm raus. Nun haben die Autoren auch bei Bundeswirtschaftsminister Brüderle angefragt. Der wollte allerdings nichts dazu sagen. Hm.

Okay. Hier ist also eine riesige Datenbank aufgebaut worden, die meiner Meinung nach gegen das Grundgesetz verstößt und moralisch-ethisch höchst zweifelhaft ist. Da frage ich mich, wer hat das verbrochen? Man ahnt schon schlimmes. Laut dem Bericht sind das Arbeits- und Wirtschaftsministerium dafür zuständig. Ersteres war seit 1998 in Hand der SPD. Zweiteres ebenfalls seit 1998, jedoch nur bis 2005. Ab da übernahm die CSU mit Michael Glos. Ungeklärt ist für mich bis jetzt nur noch aus welchem Teil der Regierung die Initiative für dieses Großprojekt kam. Und wo blieb die Gegenwehr? Nach 3 Jahren CDU/FDP Regierung würde mich ein solches Vorhaben nicht wundern. Aber nachdem die SPD nun 11 Jahre an der Regierung beteiligt war, dann sowas? Ist das die “Partei der Arbeit”?

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Medien

I love my records…

20.01.10 | Link | Kommentieren? | Autor: Julian


(via nerdcore.de, audioporncentral.com)

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In eigener Sache

Unter der Haube: YOURLS und formspring

19.01.10 | Link | Kommentieren? | Autor: Julian

Kurz, der Vollständigkeit wegen, will ich auf zwei Dinge aufmerksam machen, die sich hier auf reydt.net getan haben. Seit heute läuft unter dieser Domain mein eigener URL Shortener. Für diejenigen, die nicht wissen was das ist, will ich das kurz erklären. Ein URL Shortener ist ein Dienst, oder Programm, das aus langen Adressen (URLs) kurze generiert. Das ist ganz nützlich, wenn man per Twitter auf eine Seite verlinken möchte deren Adresse ziemlich lang ist. Man kann es sich einfach machen und Angebote wie bit.ly oder tinyurl.com nutzen, oder eben selbst ein solches Programm installieren. Das hat den Vorteil, das man als Webseitenbetreiber selbst die Kontrolle darüber hat welche Links man kürzen will, und dass diese nicht einfach verschwinden. Eine Garantie dafür, dass die großen Dienste auf ewig existieren gibt es schlicht und ergreifend einfach nicht. Aufgrund dieses Artikels bei drweb.de habe ich mich für das YOURLS Script entschieden. Das lässt sich einfach installieren und konfigurieren. Zudem klappt die Zusammenarbeit mit WordPress und Twitter dank dieses Plugins hervorragend.

Außerdem habe ich in der Seitenleiste eine kleine formspring Box eingefügt. Über diesen kleinen Kasten dürfen mir direkt Fragen gestellt werden. Anstatt auf meine Formspring Seite gehen zu müssen, kann man das nun bequem von hier aus tun. Toll, nichwahr?

Feedback ist, wie immer, natürlich erwünscht und willkommen!

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In eigener Sache

links for 2010-01-15

15.01.10 | Link | Kommentieren? | Autor: Bookmarker

In eigener Sache

links for 2010-01-14

14.01.10 | Link | Kommentieren? | Autor: Bookmarker

Politik

Die Stasi-Methoden der Linkspartei in NRW

14.01.10 | Link | 1 Kommentar | Autor: Julian

Vor ein paar Tagen hat Christian auf Rot steht uns Gut einen E-Mail Verkehr veröffentlicht, der aufgrund einer einfachen Anfrage an die Linke in NRW losgetreten wurde. Eine Anfrage an eine Partei ist ja nun wirklich nichts ungewöhnliches. Normalerweise ist das ja eine gute Sache, wenn sich Bürger für die jeweilige Politik interessieren. Zumal im Mai die nächsten Landtagswahlen stattfinden.

Die Reaktion auf diese einfache Frage ist nichts anderes als erschreckend. Anstatt die einfache Frage zu beantworten werden Recherchen über die Person und deren politischen Hintergrund angestellt. Man kann nur mutmaßen, ob das mit allen Anfragen so gehandhabt wird. Wie man sich selbst so ein Bein stellen kann, ist mir unbegreiflich. Vor dem Hintergrund der anstehenden Landtagswahlen, gewinnt diese Geschichte natürlich noch mehr an Substanz.

Die SPD wird sich Fragen müssen, ob man wirklich mit dieser Partei eine Koalition eingehen will, sofern keine andere Lösung besteht.

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