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Medien

Killing in the name of

22.12.09 | Link | 2 Kommentare | Autor: Julian

Eigentlich wollte ich das hier gestern schon bloggen. In England hat es eine Facebook Gruppe, mittlerweile mit fast einer Million Mitgliedern, geschafft den Song “Killing in the name of” von Rage against the Machine (Mehr zur Band bei Wikipedia) auf Platz 1 der britischen Singlecharts zu hieven. Die Motivation der Initiative war es ein Zeichen gegen die Casting Show “X-Factor” zu setzen. Alle Jahre wieder sollte zu Weihnachten eine typische Casting-Ballade in den Charts ganz oben stehen. Doch dann kam alles anders. Die Charts für die Weihnachtswoche wurden gestern veröffentlicht, und der, mittlerweile steinalte, Song von Rage against the Machine hat es auf Platz 1 geschafft. Und das mit überwältigenden Zahlen. Eine halbe Million verkaufte Singles haben das ermöglicht. In dein Gesicht, Musikindustrie!

Interessant finde ich auch, weshalb ausgerechnet dieser Song ausgewählt wurde. Die eine Textzeile “Fuck you, I won’t do what you tell me” steht für sich selbst, und ist die passendste Antwort die man der Musikindustrie auf die unsäglichen Casting-Shows geben kann. Der Frontmann der Band, Zack de la Rocha, hat der BBC dazu auch ein Interview gegeben, das man hier online nachlesen und anhören kann. Ein Ausschnitt:

Speaking on the Radio 1 chart show, Zack de la Rocha from Rage said: “We are very, very ecstatic about being number one.”

He added it was an “incredible organic grassroots campaign”.

“It says more about the spontaneous action taken by young people throughout the UK to topple this very sterile pop monopoly,” he said.

(Quelle, BBC News)

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