Neue Spielzeit, neues Glück. So heißt es ja, anscheinend. Bisher hat mein FC Schalke dieses Glück nur noch nicht gefunden. Zwei unglückliche Niederlage vor der Länderspielpause, und gestern die dritte in Folge gegen den Retortenklub aus Hoffenheim. Egal wo man derzeit was über Schalke 04 liest, es wird schwarzgemalt. Die Abwehr funktioniert nicht, Metzelder als Sündenbock der stellvertretend für die vielen Baustellen in der Mannschaft herhalten muss.
Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass auch in dieser Saison ein Tabellenplatz im oberen Drittel der Tabelle rausspringen wird. Gestern Abend konnte man erste Ansätze erkennen wie Huntelaar und Raúl im Sturm funktionieren könnten. Auch die Abwehr wird sich noch einspielen. Zwar ist von der besten Abwehr der Liga aus der letzten Saison nur noch Höwedes an Bord, aber auch das wird sich mit den Neuen regeln. Natürlich lieber gestern als heute, keine Frage.
Das was Felix Magath da auf Schalke zusammenbastelt ist eine Mannschaft die spätestens nächstes Jahr definitiv mit um die deutsche Meisterschaft spielen wird. Aber das braucht Zeit. Sportlich gesehen kann man die Situation durchaus mit seiner Wolfsburger Zeit vergleichen. Da war auch nicht alles Gold was glänzt. Wenn man sich zurück erinnert haben die Wolfsburger in der Saison 2008/2009 auch “nur” eine überragende Rückrunde gespielt und sind am Ende Meister geworden.
Die Mannschaft der letzten Saison existiert auf Schalke effektiv nicht mehr. Die Truppe war eingespielt, das System auf Kuranyi zugeschnitten, und Magath hat das beste aus ihr heraus geholt. Zack, Vizemeister. Kann man aber auch in die Tonne kloppen, weil die richtige Umbau der Mannschaft, und zu Teilen auch des Vereins, erst ab dieser Saison mehr als spürbar wird. Der Start war mies. Durchaus. Der Erfolg wird sich dennoch einstellen, und das, so behaupte ich, auch nachhaltig.
Glück Auf.
Schlagwörter:Bundesliga, FC Schalke 04, Felix Magath
Töffte!
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