Wild aus dem Zusammenhang gerissen und in loser Reihenfolge nun ein paar praktische Beispiele für das, was mit den ominösen “bildungsfernen Schichten” gemeint sein könnte muss.
Erster Teil. Ein braver, rechtschaffender Holzfällersmann aus dem Land der Dichter und Denker Häuslebauer empört sich über einen, naja, seht selbst:
Zweiter Teil. Auch hier schreibt sich Empörung groß. Eine rechtschaffende, brave, Katholikin empört sich bei der Titanic über das letzte Titelblatt (Link anklicken, anhören und weiterlesen). Ihr wisst schon. Mit dem Pfarrer und dem Jesus und dem Kreuz. Hab ich mir übrigens auch gekauft das Ding. Muss demnächst auch mal an ein Abo denken. Aber nun gut. Dieser alten, braven, rechtschaffenden Dame sollte man schon mal zuhören. Offenbar hat sie den Unterschied zwischen einer dieser Waschweiber Zeitschriften beim Frisör und einem Satiremagazin nicht verstanden. Darauf aufmerksam geworden bin ich bei Nadine von der Medienelite. Toller Blog, übrigens.
Fazit. Okay, vielleicht ist das Video gestellt. Vielleicht ist auch dieser Telefonanruf irgendwie gefaked. Wenn wir jungen, hippen, dynamischen, gebildeten, nicht-auf-den-Kopf-gefallenen Leute (und davon gibt es viele!) ehrlich zu uns selbst sind, dann wissen wir, dass sowas Alltag ist. Vielleicht sind das nicht unsere Eltern, oder Onkel, Tanten, oder gute Bekannte. Mag sein. Aber diese verbohrten Dickköpfe gibt es in der Tat. Vermutlich wird es die immer geben, keine Frage. Genau deswegen behaupte ich, dass unsere, meine, Generation nicht nur das Recht hat in einen aktiven Generationenkonflikt zu gehen, nein, sie hat die Pflicht!
Schlagwörter:Bildungsfern, Faulenzer, Titanic, Video

[...] This post was mentioned on Twitter by Julian Reydt. Julian Reydt said: Bildungsferne Schichten in der Praxis: http://u.reydt.net/26 [...]
Die Doku hab ich auch gesehen. Der Typ hat es raus, ich finde das ziemlich cool.