Kommendes Wochenende findet in Singen der Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg statt. Für alle daheimgebliebenen wird es am Samstag ab 9 Uhr eine umfassende Berichterstattung auf spd-bw.de geben. Die Genossen werden live aus Singen bloggen, twittern, und einen Livestream via Mogulus auf die Beine stellen. Ich bin sehr auf das Ergebnis gespannt. Das ist ein guter und richtiger Weg, den die Genossen in Baden-Württemberg im Internet einschlagen.
In der flickr Gruppe zum Linkswende Kongress der Jusos haben sich mittlerweile einige Bilder angesammelt. Kann man sich entweder direkt bei flickr anschauen, oder hier im Blog:
Letztes Wochenende war ich natürlich nicht der einzige Blogger und Twitterer auf der Linkswende. Ein guter Grund die Blogroll ein wenig zu erweitern. Nun sind also Jens Vogel (http://twitter.com/spdbo), mit seinem Blog “politikkultur” und Andreas Helsper (http://twitter.com/andreashelsper) bei mir verlinkt und in meinem Feedreader gelandet.
Heute ist das Blog “SPD2.0″ an den Start gegangen. Netzaffine Genossen und auch einige Gastautoren werden dort über die Internetaktivitäten der SPD schreiben und natürlich auch kommentieren.
Ab sofort natürlich auch hier in der Blogroll.
Okay, zwischendurch was komplett anderes. In diesem Video wird die Geschichte von Star Wars von einer Frau nacherzählt, die die Filme noch nie gesehen hat. Das ganze ist dann noch mit ziemlich lustigen Bildchen und Kommentaren versehen und macht ziemlich Spass.
Star Wars: Retold (by someone who hasn’t seen it) from Joe Nicolosi on Vimeo.
via Lummaland
(DirektWesterwelle, via SPD Blog BaWü)
Aus dem extra3 Podcast vom 8.1.2009: Guido Westerwelle, “das ist der den keiner mag”.
Die gestrige Monitor Sendung, mit dem Titel “Kreuz gemacht und abgehakt – Demokratie ohne Demokraten?”, behandelte die Thematik um Politik und Demokratie im Internet. Sollte man gesehen haben. Alternativ zum Stream auf der Monitor Webseite gibts die Folge auch per Podcast.
Diese Frage hat sich Dirk Baranek gestellt, und in seinem Blog einen Leitfaden für Twitter Interessierte online gestellt. In 4 verschiedenen Phasen wird erklärt, was man denn so alles beachten sollte, und mit welchen Gerätschaften und Programmen das Internet bezwitschert werden darf.
Am kommenden Donnerstag, um 19.30 Uhr, werden Adrien Beaucreux und Thomas Kaltenbach, auf Einladung vom CCCS, in der Stadtbücherei Stuttgart ihren Vortrag “Datenschutz und Web 2.0″ halten. Bei facebook darf man sich gerne schon einmal für den Vortrag anmelden, und sich weiter informieren. Oder hier einfach weiterlesen:
Der Umgang mit persönlichen Daten im Internet gehört zu den Bereichen des Web 2.0, welche am lautstärksten diskutiert werden. Dabei ist aber meist die Provider-Seite im Vordergrund, bei welcher zum einen Internetdienstleistern vorgeworfen wird, dass sie private Daten zur Marktforschung nutzen, zum andern werden die staatlichen “Lauschangriffe” auf Internetdienstleistungen wie E-Mail oder Foren beklagt.
Allerdings scheint bei dieser Problemdiskussion ein Bereich nicht im Blickfeld zu stehen: Der Umgang des Nutzers mit seinen eigenen Daten. Wie Spiegel-Online-Artikel dazu treffend bemerkt, “entblößen sich Nutzer vielfach online in einer Weise, wie man es sich vor kurzem nicht vorstellen konnte.” Oft werden dem Web Informationen und Daten anvertraut, welche man häufig nicht einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sehen wollte, seien es private Mail- und Postadressen oder Bilder und Videos vom letzten Samstag Abend, als man mit Freunden in der Disko feiern war. Offensichtlich sind sich Nutzer häufig der Tragweite ihres “öffentlichen Auftritts” nicht bewusst. Wenn man bei dem Bewerbungsgespräch mit dem Verhalten beim letzten Mallorca-Urlaub konfrontiert wird oder in einem erhöhten Maße private Videos über sich auf Internetplattformen wie YouTube findet, ist dies für die Karriere außerhalb des Web 2.0 nicht immer förderlich. Noch kritischer ist die öffentliche Selbstdarstellung, wenn dabei – oft sogar unabsichtlich – die Grenze des Strafrechts überschritten wird.
Im Vortrag wird kritisch hinterleuchtet werden, was es im Umgang mit persönlichen Daten zu beachten gilt. Hierzu wird zuerst auf die unterschiedlichen Medien wie Foren und Communityseiten eingegangen werden, welche für die Verbreitung von persönlichen Daten genutzt werden. Anhand von Beispielen zeigen die Dozenten, was unbedingt vermieden werden sollte, damit man nicht in die Web 2.0-Falle tritt.
Der Eintritt ist im Übrigen frei, doch ich bin mir sicher, dass die Jungs und Mädels vom CCC sich über eine kleine Spende nicht beklagen würden.
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