Letzte Woche fand in Paris die Konferenz LeWeb 09 statt. Wie man dem Namen entnehmen kann ging es auf der Veranstaltung um alles was mit dem Internet zu tun hat. Im Rahmen dessen hat sich Dirk Baranek ein paar Leutchen zur Seite gezogen und ein paar kleine Interviews geführt. Unter anderem auch mit Sascha Pallenberg, Blogger bei netbooknews.de, der es ziemlich genau auf den Punkt bringt was das Internet und dessen Angebote und Dienste für einen Einfluss auf unseren Alltag und unser Konsumverhalten schon jetzt hat, und wie sich das in Zukunft entwickeln wird. Für mich persönlich ist das nicht unbedingt viel neues, aber für den ein oder anderen vielleicht doch interessant.
Die Grafik unten habe ich über Nico Lummas Blog entdeckt, und finde das so großartig visualisiert, dass ich Euch das nicht vorenthalten will. Die Zahlen sind nichts anderes als beeindruckend. Ein Klick auf das Bild selbst bringt euch zur großen Variante.

Created by Online Education, via lumma.de.
Wenn schon Scheiße, dann Scheiße mit Schwung!
Mal ehrlich. Was haben wir uns in den vergangenen Jahren nicht immer über die miese Berichterstattung der Medien aufgeregt, wenn es um unser Hobby ging. Laut der Bild Zeitung gab es “Extra-Punkte” in Counterstrike dafür Schulmädchen und alte Omis über den Haufen zu ballern, und die frontal.21 Redaktion beglückte die Gamer im gefühlten Monatsrythmus mit Berichten die konstruierter waren als Pamela Andersons Brüste. Dass es bei Counterstrike und Co. nicht darum geht wehrlose Opfer zur Strecke zu bringen, sondern man im Team ein Ziel verfolgen muss, und, das muss man sich mal vorstellen, es sogar in Deutschland eine handvoll Menschen gibt die mit diesem Spiel in Wettkämpfen sogar Geld verdienen. Der eSport an sich ist da ein anderes Thema, den ich in Zukunft auch noch thematisieren will.
Speziell nach den Amokläufen der vergangenen Jahre kam, wie das Amen in der Kirche, die Diskussion um sogenannte Killerspiele hoch. Generationenkonflikt galore. Die Spielerszene in Deutschland hat oft und hart gegen die abstrusesten Vorurteile und für ihr Hobby kämpfen müssen, was nun dieses Jahr sogar darin gipfelte, dass in Karlsruhe eine Demonstration gegen das sogenannte Killerspielverbot stattfand. Es fand eine ungeahnte Politisierung einer ganzen Subkultur statt, die niemand noch vor 2 Jahren für möglich gehalten hätte.
Und nun erscheint ein einziges Spiel, und macht alles kaputt. Mit einer einzigen Szene. Call of Duty: Modern Warfare 2. Vielleicht tut es das nicht von jetzt auf nachher. Aber in den Diskussionen, die auch in Zukunft hochkochen werden, wird Modern Warfare 2 wegen dieser einen Szene am Flughafen das Totschlagsargument sein. Meiner Meinung nach hilft da auch kein gut gemeintes Statement von seiten der Entwickler, man wolle den Bösewicht noch böser und erlebbarer machen und die Handlung voran bringen. Mit Verlaub, das ist Unsinn. Es wird auch nicht genug sein, selbst als Spieler auf die moralische Verwerflichkeit in aller Deutlichkeit hinzuweisen.
Bevor ich den neuesten Teil der Call of Duty Reihe in den Händen hielt, hatte ich von dieser Szene schon gehört und auch ein ruckeliges Youtube Video gesehen. Ich wusste also ungefähr was da auf mich zukommt. Wenn man die Serie kennt, dann weiß man, dass es in der Regel gut inszenierte Action am Fließband gibt. Zugegeben, die Spiele habe ich immer sehr gerne gespielt. Als erstes Spiel hatte es CoD schon in den ersten Teilen geschafft von dem bewährten Ego-Shooter Gefühl als Einzelkämpfer wegzukommen. Am deutlichsten wurde das im zweiten Teil in der Kampagne als russischer Soldat. Man ist nicht der Überheld. Man ist einer von vielen. Das wurde zum ersten Mal in einem Computerspiel glaubhaft vermittelt. Natürlich kann man deshalb nicht ansatzweise ahnen oder nachvollziehen wie Krieg wirklich ist. Das kann und darf auch nicht die Intention sein ein solches Spiel zu spielen.
Jedoch waren die Szenen und Situationen die durch diese Art der Präsentation konstruiert wurden für den Spieler ein neues Erlebnis. Im Laufe der Reihe hat sich dieses Schema immer weiter entwickelt. Bis zu dem Punkt an dem wir heute sind. Als Maulwurf in einer russischen Terrorzelle erlebt man einen Anschlag auf einen Flughafen aus der Ego Perspektive. Ein Tabubruch. Und in meinen Augen ein mehr als unnötiger. Bei der Zeit ist derzeit ebenfalls ein Artikel zu dem neuesten Teil der Call of Duty Reihe zu lesen, der das Ego-Shooter Genre von einer leicht anderen Warte aus betrachtet. Dort wurde auch folgendes Video eingebettet, dass die Szene im Flughafen zeigt. Wohlgemerkt aus der ungeschnittenen Version des Spiels. In Deutschland wandert man zwar auch durch den Flughafen, jedoch ohne schießen zu dürfen.
Im Spielverlauf gelangt man recht schnell zu dieser Stelle. Es liegt allein am Spieler selbst ob man schießt oder nicht. Ob man es dann tut, oder auch nicht, hat keinerlei Auswirkung auf den weiteren Spielverlauf. Ich kann hier nun nur für mich sprechen. Mir hat das keinen Spass gemacht. Beim spielen beschlich mich ein ziemlich mulmiges Gefühl, und ich habe mich gefragt was das hier eigentlich soll und ob das nötig ist. Gut und gerne hätte ich darauf verzichtet. Das Spiel selbst bietet an vielen anderen Stellen noch genug gut inszenierte Momente, da würde man die Flughafen Schießerei nicht einmal ansatzweise verrmissen.
Kurz und knapp: Das was da passiert hat in so einem Blockbuster nichts zu suchen und überschreitet, in meinen Augen, eine moralische Grenze. Da gibt es nichts zu beschönigen. Was mich nun interessiert sind natürlich Eure Kommentare. Was haltet Ihr davon?
Frei nach der Kategorie “Was sie immer schonmal wissen wollten, aber nie zu fragen wagten” will ich an dieser Stelle den Artikel “Video-Nutzung bei YouTube, kino.to und Co” von Till Kreutzer und John-Hendrik Weitzmann auf iRights.info empfehlen (via Netzpolitik.org). Was darf man sich im Internet eigentlich alles anschauen? Ab wann bewege ich mich in einer rechtlichen Grauzone? Und was ist eigentlich dieses kino.to? Die Medienlandschaft hat sich durch das Internet in den letzten Jahren drastisch verändert, somit auch das Verhältnis zum Urheberrecht. Nun gibt es eine ganze Latte von Regelungen und Gesetzen, die es einem nicht unbedingt leicht machen diverse Inhalte im Netz anzuschauen, oder anzuhören. Da hat man manchmal durchaus das Gefühl, man müsste einen Rechtsverdreher Anwalt neben sich sitzen haben während man sich durch Videoportale klickt, oder einfach nur ein bestimmtes Video auf den eigenen Blog zu bringen. Der folgende Artikel bringt da ein bischen Licht ins digitale Dunkel.
Des Weiteren ist dieser Text auch ein wunderbares Beispiel dafür wie Creative Commons funktioniert. Der Artikel ist unter der CC-BY-ND-Lizenz veröffentlicht worden und erlaubt es mir selbigen auf dieser Seite zu veröffentlichen. CC steht für Creative Commons, BY bedeutet, dass der Autor genannt werden muss (Check!), ND dafür, dass ich den Text nicht verändern darf (Check!). Zu gunsten der Lesbarkeit gibt es den kompletten Text nach einem Klick auf “more” weiter unten.
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Video-Nutzung bei YouTube, kino.to und Co
Videos sind angesagt im Internet: Per DSL kommen die neuesten Kinofilme in Minutenschnelle ins Haus, per UMTS und Datenflat kann man sie sich auf dem Mobiltelefon anschauen, YouTube erlaubt das Einbauen in die eigene Website und mit zusätzlichen Programmen kann man sie auf die eigene Festplatte speichern. Nur: was darf man und womit verstößt man gegen das Urheberecht?
Streaming – Filme gucken im Internet
Neben den bekannten Videoportalen wie YouTube oder MyVideo tauchen im Netz zunehmend rechtlich fragwürdige Streaming-Angebote wie kino.to auf. Sie werden massenhaft genutzt, obwohl die Verbraucherzentralen vor Abofallen und anderen Gefahren auf vielen dieser Seiten warnen.
Offenbar glauben viele, dass ein Anschauen von Filmen über Streams im Gegensatz zum Herunterladen generell erlaubt ist. Rein technisch ist das tatsächlich ein Unterschied: Statt eine dauerhafte Kopie des Films auf dem eigenen PC zu speichern, wird der jeweilige Film beim Streaming direkt im Browser angezeigt und nur „live“ angeschaut. Streaming ähnelt damit technisch betrachtet eher dem Fernsehen, während Downloading eher so etwas wie ein Mitschnitt per DVD- oder Harddiskrecorder ist.
Ob das auch vor dem Gesetz einen Unterschied macht, ist bislang kaum geklärt. Ein wichtiger Unterschied zwischen Streaming und vielen Tauschbörsen ist: Wer sich einen Film bei einem Streaming-Dienst anschaut, stellt selber keine Inhalte bereit. Das ist bei der Tauschbörse Bittorrent zum Beispiel anders: Dort ist jeder Nutzer gleichzeitig auch ein Anbieter. Jede Datei wird während eines Downloads automatisch anderen Nutzern wieder zur Verfügung gestellt. Das dient der Effizienz des Netzwerks, da die großen Datenmengen auf viele Internet-Anschlüsse und Rechner („peer-to-peer“) verteilt werden können.
Es führt aber zu rechtlichen Problemen. Denn es ist niemals erlaubt, geschützte Inhalte jedermann zum Abruf online bereit zu stellen oder zum Download anzubieten, ohne die entsprechenden Rechte zu haben. Und natürlich hat kein Schüler von Warner Bros. jemals das Recht erworben, „Harry Potter und der Halbblut-Prinz“ über Bittorrent zum Download anzubieten. Natürlich hat kein Student mit RTL einen Vertrag geschlossen, der es ihm erlaubt, die neueste Folge von DSDS bei Rapidshare einzustellen.
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Dieser Eintrag sollte eigentlich eine eigene Kategorie bekommen. Denn es geht um Musik. Richtig, hier ging es bisher noch nie um Musik. Das wird wohl auch so schnell nicht wieder der Fall sein, muss trotzdem raus. Thema soll das Debut Album von Them Crooked Vultures sein. Das mag einem nun nichts sagen, okay. Sehr wohl aber dürften die Namen Dave Grohl, Josh Homme und John Paul Jones für den ein oder anderen ein Begriff sein. Immer noch nicht? Dann gehen wir mal einen Schritt weiter: Nirvana, Foo Fighters, Queens of the Stone Age, und Led Zeppelin. Würde man diese Bands in einen Mixer kippen, ordentlich durchschütteln und das Resultat auf glänzendes Plastik pressen käme exakt das raus was zur Zeit in meiner Playlist auf heavy rotation läuft.
Them Crooked Vultures ist ein Bandprojekt von Dave Grohl. Zusammen mit seinem Freund Josh Homme und eben John Paul Jones hat er dieses ins Leben gerufen. Grohl bedient die Drums, Homme schreddert seine Gitarre und John Paul Jones am Bass. Und ich lüge nicht, wenn ich sage, dass sich mit diesem Album urplötzlich ein Traum für mich erfüllt hat. Alle meine Lieblingsmusiker in einer Band! Grohl rockt an den Drums dann doch einen Tick mehr als an der Klampfe, Homme als das Mastermind des Stoner Rock für die Vocals und die Gitarre. Und Jones am Bass, der für die großartigsten Bassläufe des Rock gesorgt hat.
Bis vor 2 Tagen wusste ich nicht einmal von der Existenz der Band, bis ich bei Carsten davon gelesen habe. In seinem Artikel geht es auch weniger um die Musik als um die Werbung im Netz. Das komplette Album kann man sich auf Youtube anhören. Insofern ist das ungewöhnlich, da im Normalfall myspace oder ähnliche Seiten benutzt werden um Hörproben online zu stellen. Die Playlist findet man hier. Und weil man die Tracks so schön einfach embedden kann, tu ich das auch gleich. Und nicht nur deshalb gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung. Die Scheibe rockt einfach. Auch wenn man ihr vielleicht ein bischen Zeit geben muss, ist das wirklich ganz groß was die drei da auf die Beine gestellt haben.
Derzeit kann man auf Telepolis ein Interview mit Michael Moore über seinen neuen Film “Capitalism: A Love Story” lesen. Über seine Filme kann man sich ja trefflich streiten, da er ja ab und an gerne Szenen so zurecht schneidet um die darstellenden Personen zu entlarven und teilweise bloß zu stellen. Die Kernaussage bei seinen Filmen hat dennoch immer ein Stückchen Wahrheit inne, die es zu erkennen gilt. Man muss ihn nicht mögen, das Interview will ich trotzdem empfehlen.
Hier ein kurzer Ausriss aus dem Interview:
Hatten Sie während ihrer Recherchen den Eindruck, dass es zu einem derartigen Absturz in den Abgrund kommen würde?
Michael Moore: Ja. eigentlich fand ich, dass wir schon lange darüber hinaus wären. Die einzigen, die noch nicht litten, waren die Jungs von der Wall Street. Die Arbeiter in Michigan und Indiana und Kalifornien wussten es schon lange. Während der acht Jahre unter George W. Bush mussten sie einen Schlag nach dem anderen einstecken: Die Arbeitslosigkeit nahm kontinuierlich zu, die Kluft zwischen Arm und Reich wurde immer größer. Nichts davon war neu. Wer am 15. September 2008 einen scharfen Blick in die Mainstream-Medien warf, musste sich schon wundern über die Überraschung, die da geäußert wurde. Wer konnte überrascht sein?
Entweder sie waren extrem gute Schauspieler, oder sie sind wirklich Vollidioten. Und ich möchte glauben, dass sie keine Vollidioten sind. Denn wenn man das nicht kommen sah, muss man schon sehr beschränkt sein. Besonders in den letzten acht Jahren. aber eigentlich seit 30 Jahren. Seit dem Anfang der Reagonomics, denn damit begann alles: Der Wahlsieg von Ronald Reagan 1980, der ein Sieg von Milton Friedman war, freie Märkte, freie Unternehmen- lasst die Wölfe los! Tut, was immer Euch gefällt! Als Resultat dieser Politik haben wir über 30 Jahre lang einen kontinuierlichen Verfall erlebt. Und die Leute haben immens darunter gelitten. Diese Politik war der Grund, warum ich vor 20 Jahren mit dem Film “Roger & Me” anfing. Denn meine Heimatstadt Flynt, Michigan war zusammengebrochen nach acht Jahren Regierung durch Ronald Reagan.
(Quelle: Telepolis)
Zur Abwechslung kommt sowas mal nicht von Nerdcore, sondern vom Herren Lumma. Das hat mir jetzt den Tag versüßt. Herrlich!
Das Magazin Cicero hat sich den René von nerdcore.de, eines der größten Blogs in Deutschland, zum Interview eingeladen. Es geht um Nerds, Underground, das Internet an sich, und das Bloggen selbst:
Kulturmagazine, Hitparaden, Musiksender, all diese Institutionen spielen im Zeitalter der digitalen Revolution auch im kulturellen Mainstream keine Rolle mehr. Wer übernimmt sie in Zukunft? Die Nerds?
Na ja, es wird ja immer gesagt, die Blogs würden die Gatekeeper-Funktion des klassischen Journalismus beenden. Das ist teilweise so. Das Internet ist eine disruptive Technologie, es rüttelt an den Grundfesten unserer Gesellschaft und vor allem an Geschäftsmodellen. Und das Gatekeeping verschiebt sich eben weg von den Professionellen, hin zu Leuten die Sachen lieben und sich deshalb im Netz damit beschäftigen. Von der Wirtschaftskrise habe ich beispielsweise ein gutes halbes Jahr, bevor sie in „den Medien“ Thema wurde, aus Blogs erfahren.
(Quelle: cicero.de)
In den Kommentaren auf nerdcore.de selbst darf weiter diskutiert werden. Aber hier natürlich auch.
Es geht um Browsergames. Davon gibt es mittlerweile ziemlich viele. Einige sehr gute und natürlich auch viel Mist. So ziemlich jedes Genre ist da vertreten, ob Gangster Epos, Weltraumschlachten, Piraten, Mittelalter, und Aufbausimulationen. Die Settings mögen unterschiedlich sein, das Spielprinzip bei den alteingesessenen Angeboten ähnelt sich jedoch sehr stark. Mir fallen spontan nur 2 Spiele ein, die aus diesem Standardbrei hervor stechen. Da ist einmal das Google Maps Monopoly, und eRepublik*. Um zweiteres soll es nun gehen.
Vor ein paar Monaten bekam ich von einem Kollegen die Empfehlung dieses Browsergame mal auszuprobieren. Das tolle an eRepublik ist, dass es eigentlich kein bestimmtes Setting, oder Genre bedient, sondern die Realität als Grundlage nimmt. Man meldet sich also dort an, und die Spielfigur hat zunächst die Aufgabe arbeiten zu gehen, und beim Militär zu dienen. Vorher wählt man noch ein Land und eine Region aus, in der man ansässig sein möchte. Das ist am Anfang nicht sonderlich spannend. Man muss also am Ball bleiben um weiter an dieser Welt zu partizipieren. Das kann man auf unterschiedliche Art und Weise tun. Ob politisch, wirtschaftlich, journalistisch, oder militärisch, das Spiel bietet alle Freiheit.
Bisher habe ich einfach drauf los gespielt, fleißig gearbeitet und an dem ein oder anderen Trainingskrieg teilgenommen. Trainingskrieg? Korrekt. Um die militärischen Attribute zu steigern werden ab und an, neben den “echten” Konflikten, solche Kriege veranstaltet. Wenn man daran teilnimmt hat man danach die Möglichkeit sich heilen zu lassen. Kostenlos. Kostenlos deswegen, da der normale Heilungsprozess nur mit Gold gekauft werden kann. Gold gibt es im Spiel zusätzlich zur normalen Währung, und kann mit harten Euros erworben werden. Alles andere regelt das Wirtschaftssystem im Spiel selbst.
Man geht also arbeiten, verdient Geld, kauft sich Essen, Waffen, Geschenke. Es gibt aber noch viel mehr was auf dem Marktplatz erworben werden kann, um sein Alter Ego am Leben zu erhalten. Ab einem gewissen Level kann man dann sogar seine eigene Firma gründen und so zusätzlich Geld verdienen. Oder man steigt in die Politik ein, lässt sich in den Kongress wählen, übernimmt den Parteivorsitz, oder lässt sich zum Landespräsidenten wählen. Es ist alles möglich. Parallel zu der eigentlich Webseite existieren, je nach Partei und Land, noch eigene interne Foren in denen sich die Parteimitglieder austauschen, informieren und absprechen. Ich habe mir im Spiel, wie im echten Leben, die SPeD ausgesucht. “eD” deshalb weil im Spiel die Länder natürlich nur elektronisch existieren. Deutschland wird demnach als “eDeutschland” bezeichnet, und das spiegelt sich dann eben auch im Namen der Partei wieder. Neben der SPeD gibt es noch eine Reihe anderer Parteien die sich inhaltlich an existierende, reale, Parteien angelehnt haben, aber doch eigene Namen haben. In eDeutschland gibt es da also noch die Open Minded Germany, die Freie Deutsche Demokratische Partei und die Patriotische Partei. Da sollte im Endeffekt für jeden was dabei sein.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist der Journalismus. Es ist jedem möglich ein sogenanntes Journal, ähnlich eines Blogs, zu eröffnen und seine Gedanken, Ideen, etc. in eRepublik herein zu tragen. Diese Journale kann man als Mitspieler abonnieren und sorgt damit dafür, dass der Herausgeber mit zusätzlichen Einnahmen rechnen kann.
Dieses Browsergame, dass sich selbst als “Massive Online Social Strategy Game” bezeichnet, hat mittlerweile seit zwei Jahren regen Zulauf und wächst und gedeiht. Es gibt viel zu entdecken. Ich kann nur jedem, der eine gewisse Affinität Browserspielchen gegenüber besitzt, empfehlen sich das Spiel einmal anzuschauen. Hier geht es weiter zu eRepublik*.
* Das ist ein Referrer Link, den ich zur Mitgliederwerbung verwenden kann. Das ist nichts schlimmes und tut keinem weh.
Die neue Sixtus vs. Lobo Folge ist super geworden. Und so realitätsnah. Wie schaffen die beiden das nur immer? Wer in den Kommentaren “Erster!!1″ schreibt hat nen Bier gut bei mir.
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