(DirektFailsong, via nerdcore und Spreeblick)
Tolles Video von den Muppets, dass diese unsägliche Kommentarfunktion in Youtube Videos ein bischen auf die Schippe nimmt. lol @ dude on fire.
Nur der Vollständigkeit wegen. Es ist kein neues iPhone, sondern tatsächlich ein Tablet präsentiert worden. Das iPad. Sieht aus wie der große Bruder des iPhone. Nur fetter und klobiger. Und einen dicken Rand hat es. Will ich es haben? Nö. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich mit technischem Killefit bestens ausgerüstet, und kein Apple Fanboy bin. Ich wüsste ehrlich nicht was ich damit tun soll. Die Holzmedien retten? Sicher nicht. Trotzdem wird diese Art an Geräten die Zukunft der mobilen Internetnutzung sein. Das steht fest.
Das halbe Internet rätselt schon seit gefühlten hundert Jahren darüber was denn nun heute Apples neues digital wunderkind vorgestellt wird. Ein Tablet-Mac? Ein neues iPhone? Ein iMer? (Okay, der Witz ist älter als das Internet. Schulligung. Passt aber gerade so toll.)
Selbst beim Spiegel wird fröhliches Rätselraten gespielt, und gestern erst ging dieser, anscheinend von netbooknews.de gefakete, Screenshot eines Mediamarkt Tweets durch Twitter und Facebook. Von dem ganzen Buzz den die Techblogs sonst so fabrizieren will ich garnicht erst anfangen.
Es ist immer wieder sehr erheiternd wie sich manche Leute den Kopf darüber zerbrechen was good ole Steve als nächstes aus dem Hut zaubert. Und ehrlich? Das hat letztendlich sogar seine Begründung. Und zwar dahingehend, weil Apple die einzige Firma zu sein scheint, die sich noch darum kümmert gute und durchdachte Produkte auf den Markt zu bringen. Interessant ist auch, was Johnny auf Spreeblick dazu schreibt. Darf man sich auch gerne in kompletter Länge durchlesen. Hier ein Ausschnitt:
Erstaunlich ist dabei die Geschwindigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der sich Benutzer an die relativ neuen Umgangsformen mit dem Gerät gewöhnt haben. Nach wenigen Minuten können selbst technophobe Neubesitzer eines iPhones mit dem Kleinstrechner umgehen, und Kinder, die schon einmal ein iPhone angefasst haben, tatschen beim Anblick eines Desktop-Rechners nicht selten zuerst auf den Monitor statt auf die Tastatur, geschweige denn auf die Maus (noch so eine analoge Metapher).
Den Lacher des Tages hat mir allerdings dieser Comicstrip beschert, den René heute auf nerdcore veröffentlicht hat. Passt wie die Faust aufs Auge.

Eigentlich wollte ich das hier gestern schon bloggen. In England hat es eine Facebook Gruppe, mittlerweile mit fast einer Million Mitgliedern, geschafft den Song “Killing in the name of” von Rage against the Machine (Mehr zur Band bei Wikipedia) auf Platz 1 der britischen Singlecharts zu hieven. Die Motivation der Initiative war es ein Zeichen gegen die Casting Show “X-Factor” zu setzen. Alle Jahre wieder sollte zu Weihnachten eine typische Casting-Ballade in den Charts ganz oben stehen. Doch dann kam alles anders. Die Charts für die Weihnachtswoche wurden gestern veröffentlicht, und der, mittlerweile steinalte, Song von Rage against the Machine hat es auf Platz 1 geschafft. Und das mit überwältigenden Zahlen. Eine halbe Million verkaufte Singles haben das ermöglicht. In dein Gesicht, Musikindustrie!
Interessant finde ich auch, weshalb ausgerechnet dieser Song ausgewählt wurde. Die eine Textzeile “Fuck you, I won’t do what you tell me” steht für sich selbst, und ist die passendste Antwort die man der Musikindustrie auf die unsäglichen Casting-Shows geben kann. Der Frontmann der Band, Zack de la Rocha, hat der BBC dazu auch ein Interview gegeben, das man hier online nachlesen und anhören kann. Ein Ausschnitt:
Speaking on the Radio 1 chart show, Zack de la Rocha from Rage said: “We are very, very ecstatic about being number one.”
He added it was an “incredible organic grassroots campaign”.
“It says more about the spontaneous action taken by young people throughout the UK to topple this very sterile pop monopoly,” he said.
(Quelle, BBC News)
Kann man Software als rassistisch bezeichnen? Nachdem man folgendes Video gesehen hat, mit Sicherheit. Im Selbstversuch testen hier zwei amerikanische Computerverkäufer eine Gesichtserkennungssoftware von HP. Während das Programm bei der weißen Kollegen tadellos seinen Dienst verrichtet, versagt es beim farbigen Kollegen völlig. Vermutlich wurde einfach bei der Entwicklung gespart und nicht ausgiebig genug getestet. Man kann für HP nur hoffen, dass dieses Video Anlass dazu gibt schnellstmöglich einen Patch zu veröffentlichen oder eine Rückrufaktion zu starten. Sonst droht, glaube ich, ein ziemlicher Imageschaden. So ein Fauxpas darf einem Unternehmen in der Größenordnung eigentlich nicht passieren.
Lustig ist aber, dass der betroffene Kollege gerade dieses Model von HP seiner Familie zu Weihnachten gekauft hat. Immerhin nimmt er selber das mit Humor. Denn Spass ist, wenn man trotzdem lacht!
(DirektHPFail, gefunden auf facebook bei Sascha Lobo)
Letzte Woche fand in Paris die Konferenz LeWeb 09 statt. Wie man dem Namen entnehmen kann ging es auf der Veranstaltung um alles was mit dem Internet zu tun hat. Im Rahmen dessen hat sich Dirk Baranek ein paar Leutchen zur Seite gezogen und ein paar kleine Interviews geführt. Unter anderem auch mit Sascha Pallenberg, Blogger bei netbooknews.de, der es ziemlich genau auf den Punkt bringt was das Internet und dessen Angebote und Dienste für einen Einfluss auf unseren Alltag und unser Konsumverhalten schon jetzt hat, und wie sich das in Zukunft entwickeln wird. Für mich persönlich ist das nicht unbedingt viel neues, aber für den ein oder anderen vielleicht doch interessant.
Die Grafik unten habe ich über Nico Lummas Blog entdeckt, und finde das so großartig visualisiert, dass ich Euch das nicht vorenthalten will. Die Zahlen sind nichts anderes als beeindruckend. Ein Klick auf das Bild selbst bringt euch zur großen Variante.

Created by Online Education, via lumma.de.
Wenn schon Scheiße, dann Scheiße mit Schwung!
Mal ehrlich. Was haben wir uns in den vergangenen Jahren nicht immer über die miese Berichterstattung der Medien aufgeregt, wenn es um unser Hobby ging. Laut der Bild Zeitung gab es “Extra-Punkte” in Counterstrike dafür Schulmädchen und alte Omis über den Haufen zu ballern, und die frontal.21 Redaktion beglückte die Gamer im gefühlten Monatsrythmus mit Berichten die konstruierter waren als Pamela Andersons Brüste. Dass es bei Counterstrike und Co. nicht darum geht wehrlose Opfer zur Strecke zu bringen, sondern man im Team ein Ziel verfolgen muss, und, das muss man sich mal vorstellen, es sogar in Deutschland eine handvoll Menschen gibt die mit diesem Spiel in Wettkämpfen sogar Geld verdienen. Der eSport an sich ist da ein anderes Thema, den ich in Zukunft auch noch thematisieren will.
Speziell nach den Amokläufen der vergangenen Jahre kam, wie das Amen in der Kirche, die Diskussion um sogenannte Killerspiele hoch. Generationenkonflikt galore. Die Spielerszene in Deutschland hat oft und hart gegen die abstrusesten Vorurteile und für ihr Hobby kämpfen müssen, was nun dieses Jahr sogar darin gipfelte, dass in Karlsruhe eine Demonstration gegen das sogenannte Killerspielverbot stattfand. Es fand eine ungeahnte Politisierung einer ganzen Subkultur statt, die niemand noch vor 2 Jahren für möglich gehalten hätte.
Und nun erscheint ein einziges Spiel, und macht alles kaputt. Mit einer einzigen Szene. Call of Duty: Modern Warfare 2. Vielleicht tut es das nicht von jetzt auf nachher. Aber in den Diskussionen, die auch in Zukunft hochkochen werden, wird Modern Warfare 2 wegen dieser einen Szene am Flughafen das Totschlagsargument sein. Meiner Meinung nach hilft da auch kein gut gemeintes Statement von seiten der Entwickler, man wolle den Bösewicht noch böser und erlebbarer machen und die Handlung voran bringen. Mit Verlaub, das ist Unsinn. Es wird auch nicht genug sein, selbst als Spieler auf die moralische Verwerflichkeit in aller Deutlichkeit hinzuweisen.
Bevor ich den neuesten Teil der Call of Duty Reihe in den Händen hielt, hatte ich von dieser Szene schon gehört und auch ein ruckeliges Youtube Video gesehen. Ich wusste also ungefähr was da auf mich zukommt. Wenn man die Serie kennt, dann weiß man, dass es in der Regel gut inszenierte Action am Fließband gibt. Zugegeben, die Spiele habe ich immer sehr gerne gespielt. Als erstes Spiel hatte es CoD schon in den ersten Teilen geschafft von dem bewährten Ego-Shooter Gefühl als Einzelkämpfer wegzukommen. Am deutlichsten wurde das im zweiten Teil in der Kampagne als russischer Soldat. Man ist nicht der Überheld. Man ist einer von vielen. Das wurde zum ersten Mal in einem Computerspiel glaubhaft vermittelt. Natürlich kann man deshalb nicht ansatzweise ahnen oder nachvollziehen wie Krieg wirklich ist. Das kann und darf auch nicht die Intention sein ein solches Spiel zu spielen.
Jedoch waren die Szenen und Situationen die durch diese Art der Präsentation konstruiert wurden für den Spieler ein neues Erlebnis. Im Laufe der Reihe hat sich dieses Schema immer weiter entwickelt. Bis zu dem Punkt an dem wir heute sind. Als Maulwurf in einer russischen Terrorzelle erlebt man einen Anschlag auf einen Flughafen aus der Ego Perspektive. Ein Tabubruch. Und in meinen Augen ein mehr als unnötiger. Bei der Zeit ist derzeit ebenfalls ein Artikel zu dem neuesten Teil der Call of Duty Reihe zu lesen, der das Ego-Shooter Genre von einer leicht anderen Warte aus betrachtet. Dort wurde auch folgendes Video eingebettet, dass die Szene im Flughafen zeigt. Wohlgemerkt aus der ungeschnittenen Version des Spiels. In Deutschland wandert man zwar auch durch den Flughafen, jedoch ohne schießen zu dürfen.
Im Spielverlauf gelangt man recht schnell zu dieser Stelle. Es liegt allein am Spieler selbst ob man schießt oder nicht. Ob man es dann tut, oder auch nicht, hat keinerlei Auswirkung auf den weiteren Spielverlauf. Ich kann hier nun nur für mich sprechen. Mir hat das keinen Spass gemacht. Beim spielen beschlich mich ein ziemlich mulmiges Gefühl, und ich habe mich gefragt was das hier eigentlich soll und ob das nötig ist. Gut und gerne hätte ich darauf verzichtet. Das Spiel selbst bietet an vielen anderen Stellen noch genug gut inszenierte Momente, da würde man die Flughafen Schießerei nicht einmal ansatzweise verrmissen.
Kurz und knapp: Das was da passiert hat in so einem Blockbuster nichts zu suchen und überschreitet, in meinen Augen, eine moralische Grenze. Da gibt es nichts zu beschönigen. Was mich nun interessiert sind natürlich Eure Kommentare. Was haltet Ihr davon?
Letzte Kommentare