(via facebook, danke Joachim!)
Zu guter letzt, der letzte Teil. Ich hoffe ihr hattet bis dato coole Geschenke, viel Spass, und vielleicht sogar einen kleinen süßen Brummschädel nach der ganze Feierei. Und genau an dem Punkt solltet ihr die dritte Episode dieser kleinen Saga unbedingt ansehen. Es geht immer ein kleines Stückchen weiter.
Es geht weiter mit der Weihnachtsbloggerei. Wenn Euch der erste Teil gefallen hat, dann haut der zweite Euch um. Übertreibe ich? Vielleicht!
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Hier findet ihr also nun Teil 1 meiner kleinen Weihnachtsfundstückreihe. Mit Weihnachten selbst hat das an und für sich nicht wirklich viel zu tun, aber welche Geschenke haben das denn schon? Hier geht es Weiterlesen »
Heiligabend! Jetzt haben wir den Salat. Irgendwie toll, irgendwie jedes mal dann doch das gleiche. Ich sag mir da ganz einfach, scheiss drauf, lasst uns feiern! Beim Emser hab ich das perfekte Video für Blogweihnachten entdeckt, das muss hier rein. Außerdem habe ich hier für die Feiertage noch ein paar Geschenke vorbereitet. Okay, Geschenke klingt großkreutzkotzig, aber es wird zumindest nicht so ernst werden wie die restlichen Themen hier. Heute Abend, punkt 18 Uhr geht der erste Teil dann online. Genau zu dem Zeitpunkt an dem ich zu gucke wie ein riesen Haufen Holz verbrennt. Die nächsten beiden kommen dann jeweils um 12 Uhr.
Wir wünschen Euch allen da draußen frohe Weihnachten! Habt eine schöne Zeit, und trinkt nicht so viel hartes Zeug. Das geht immer so auf den Magen.
Wer sich in den letzten Jahren ein wenig mit der digitalen Revolution des Musikmarktes durch das MP3 Format beschäftigt hat, der merkt schnell wie unfähig die Musikindustrie doch ist technische Veränderungen zum eigenen Vorteil zu nutzen. Dieses Phänomen ist aber nicht neu, sondern existiert schon sehr lange. Vor über 30 Jahren wurde das schon im Spiegel artikuliert. Zitat:
Fast unbegrenzt kann die “MusiCasssette” (so die Branchen-Schreibweise) bespielt werden — mit bis zu zwei Stunden Spieldauer pro Band. Und die Musik kommt aus der Luft. Ein Knopfdruck am Radio-Recorder, und schon ist ein Schlager aus dem Äther auf der Kassette für lange verfügbar. Ein Klang-Supermarkt zum Nulltarif: Leichter war das Mitsehneiden noch nie. Schon werden Recorder angeboten, die bei kommentierten Musiksendungen im Funk die Moderation für die Kassette automatisch ausblenden.
In westdeutschen Schulklassen ist es zur Regel geworden, nur noch eine einzige Platte zu kaufen, die sämtliche Schüler kopieren. In Tageszeitungen bieten Recorder-Amateure bereits an, jedwede Kassetten-Überspielung gegen geringes Entgelt vorzunehmen.
(Quelle, spiegel.de, via nerdcore.de)
Damals hiess der Feind nicht MP3, sondern Kassette. In den Siebziger Jahren wurde bereits an Störsignalen im Rundfunk gearbeitet um die private Kopie zu unterbinden, und den Nutzern das Leben schwer zu machen. Dass das genauso ein Schuss in den Ofen war wie heutzutage das digitale Rechtemanagement, brauche ich nicht zu erwähnen.
Der einzige Unterschied zu damals ist, dass die Kunden in diesen Tagen nicht nur mit technischen Schranken gegängelt werden, sondern Abmahnanwälte und Rechtsverdreher für die Musikindustrie ihr Unwesen treiben und so weit gehen gleich ganze Familien in den Ruin zu treiben.
Eigentlich wollte ich das hier gestern schon bloggen. In England hat es eine Facebook Gruppe, mittlerweile mit fast einer Million Mitgliedern, geschafft den Song “Killing in the name of” von Rage against the Machine (Mehr zur Band bei Wikipedia) auf Platz 1 der britischen Singlecharts zu hieven. Die Motivation der Initiative war es ein Zeichen gegen die Casting Show “X-Factor” zu setzen. Alle Jahre wieder sollte zu Weihnachten eine typische Casting-Ballade in den Charts ganz oben stehen. Doch dann kam alles anders. Die Charts für die Weihnachtswoche wurden gestern veröffentlicht, und der, mittlerweile steinalte, Song von Rage against the Machine hat es auf Platz 1 geschafft. Und das mit überwältigenden Zahlen. Eine halbe Million verkaufte Singles haben das ermöglicht. In dein Gesicht, Musikindustrie!
Interessant finde ich auch, weshalb ausgerechnet dieser Song ausgewählt wurde. Die eine Textzeile “Fuck you, I won’t do what you tell me” steht für sich selbst, und ist die passendste Antwort die man der Musikindustrie auf die unsäglichen Casting-Shows geben kann. Der Frontmann der Band, Zack de la Rocha, hat der BBC dazu auch ein Interview gegeben, das man hier online nachlesen und anhören kann. Ein Ausschnitt:
Speaking on the Radio 1 chart show, Zack de la Rocha from Rage said: “We are very, very ecstatic about being number one.”
He added it was an “incredible organic grassroots campaign”.
“It says more about the spontaneous action taken by young people throughout the UK to topple this very sterile pop monopoly,” he said.
(Quelle, BBC News)
Kann man Software als rassistisch bezeichnen? Nachdem man folgendes Video gesehen hat, mit Sicherheit. Im Selbstversuch testen hier zwei amerikanische Computerverkäufer eine Gesichtserkennungssoftware von HP. Während das Programm bei der weißen Kollegen tadellos seinen Dienst verrichtet, versagt es beim farbigen Kollegen völlig. Vermutlich wurde einfach bei der Entwicklung gespart und nicht ausgiebig genug getestet. Man kann für HP nur hoffen, dass dieses Video Anlass dazu gibt schnellstmöglich einen Patch zu veröffentlichen oder eine Rückrufaktion zu starten. Sonst droht, glaube ich, ein ziemlicher Imageschaden. So ein Fauxpas darf einem Unternehmen in der Größenordnung eigentlich nicht passieren.
Lustig ist aber, dass der betroffene Kollege gerade dieses Model von HP seiner Familie zu Weihnachten gekauft hat. Immerhin nimmt er selber das mit Humor. Denn Spass ist, wenn man trotzdem lacht!
(DirektHPFail, gefunden auf facebook bei Sascha Lobo)
Formspring heißt die neue Plattform im Netz, die derzeit einen regelrechten Boom erlebt. Immer mehr Tweets und Statusupdates bei facebook verlinken auf Frage/Antwort Spielchen. So einfach und simpel das aussieht, so genial finde ich die Idee. Man richtet sich ein kleines Profil ein, verknüpft dieses mit facebook, Twitter, tumblr, oder einem Blogger Profil, und kann anfangen Fragen zu beantworten.
Mein Account dort war keine 2 Stunden alt, und schon lagen 2 Fragen in meiner Inbox die ich beantworten konnte. Von wem diese kamen weiß ich nicht. Es ist mir auch herzlich egal. Solange man mir keinen Stuss schickt, beantworte ich auch gerne alles. Die Antwort kann man dann entweder direkt in meinem formspring Profil, oder auf facebook nachlesen.
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