Über diesen Artikel auf F!XMBR bin ich auf das Posterous Blog “Agenda 2013” gestoßen. Alle paar Tage ein neues lustiges Bildchen zur Lage der Nation. So wie das hier:

(Quelle: Agenda 2013)
Am 12.6. findet in Leonberg die nächste Landesdelegiertenkonferenz der SPD BaWü statt. Das große Thema: Gesellschaft 2.0. Christian hat sich die das Antragsbuch geschnappt und hier online gestellt.
Es ist gut, dass sich die SPD mit diesem Thema auch auf Landesebene beschäftigt und einen eigenen Entwurf für eine digitale Gesellschaft gestaltet. Dass ich dabei von einigen Genossen als Delegierter vorgeschlagen wurde hat mich natürlich sehr gefreut. Letztlich hat es bei der Wahl auf der letzten Kreiskonferenz nicht ganz gereicht, und so bin ich “nur” als Ersatzdelegierter vor Ort. Schade zwar, aber auch nicht weiter schlimm. So habe ich vielleicht ein bischen mehr Zeit um mit Netbook und Kamera bewaffnet die LDK unsicher zu machen.
Sehr interessant finde ich, was der werte Herr Nilzenburger da beim Weltfrieden über den Parteitag der Piratenpartei geschrieben hat. Außer Statusmeldungen auf Facebook und Twitter habe ich davon dieses Wochenende leider nicht mitbekommen. Eigentlich hatten mir die Informationen gereicht um einigermaßen den Überblick zu behalten was die Piraten da so treiben. Der Artikel beschreibt das trotzdem alles nochmal ein bischen genauer. Das Fazit ist nicht weniger als vernichtend. Aber lest selbst. Hier ein Ausschnitt:
Machen wir uns nix vor: Die Piratenpartei ist eine Jungspartei. Und ich kann jede Frau verstehen, die einen riesen Bogen um die macht. Da wird sich auf ziemlich tiefem Niveau beschimpft und so getan, als sei das ein demokratischer Prozess. Da spielen Jungs so eine Art Real-Life-WoW, wo man sich eben mit der ganzen Gruppe abstimmen muss. Und das ist jetzt kein hohles Klischee, weil Computer eben DAS Thema der Piraten sind, sondern genau so ist dieser Parteitag rübergekommen. Und wenn du mir nicht zuhörst, dann brüll ich dich eben an.
(Quelle, qlod.org/weltfrieden)
Nachtrag: Was Till zum Thema schreibt ist natürlich auch nicht falsch: Klick. (Danke für den Hinweis, Henning)
Des Nerds liebster T-Shirt Lieferant 3Dsupply begeistert die Blogosphäre gerade mit einer sehr coolen Aktion und sponsort uns Blogger mit unseren Lieblingsshirts. Die Aktion ist wirklich klasse. Wenn das alles hinhaut, kann ich versichern, dass meine nächste Bestellung nur noch Formsache ist. Lange suchen musste ich auch nicht, bis ich die Mutter aller T-Shirts gefunden hatte:
Hier der Link zum Shirt, und wer nicht weiß was MASK denn eigentlich war, liest sich das hier durch, oder guckt sich das Intro hier an um etwa eine Ahnung zu bekommen was für ein großartiger Scheiß – zumindest für einen Siebenjährgen – das Ende der 80er war.
Update: Heute kam sogar schon die E-Mail mit der Bestätigung, dass das alles geklappt hat. Vielen Dank!
Beim Casi bin ich darauf aufmerksam geworden, dass uns Facebook nun die Möglichkeit bietet den “Like”-Button, oder auf Deutsch “Gefällt mir”, überall im Internet zu verteilen. Zusätzlich zu der eigenwilligen “Töffte” Funktion unterhalb eines jeden Posts, haben also nun meine Besucher die Möglichkeit bestimmte Artikel direkt auf Facebook zu empfehlen. Das sieht dann ungefähr so aus:
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Außerdem gibt es für diesen Blog seit heute eine kleine schnucklige Fanseite, auf der Ihr diesem Blog Eure Sympathie aussprechen könnt. In der Sidebar landet dann demnächst auch so eine tolle Fanbox (Von Facebook, nicht die von Böklunder). Ma kuckn, wie das funktioniert. Angedacht ist auch, die Kommentarfunktion um die FacebookConnect Funktion zu erweitern. Fehlt nur noch das entsprechende Plugin. Empfehlungen?
Wild aus dem Zusammenhang gerissen und in loser Reihenfolge nun ein paar praktische Beispiele für das, was mit den ominösen “bildungsfernen Schichten” gemeint sein könnte muss.
Erster Teil. Ein braver, rechtschaffender Holzfällersmann aus dem Land der Dichter und Denker Häuslebauer empört sich über einen, naja, seht selbst:
Zweiter Teil. Auch hier schreibt sich Empörung groß. Eine rechtschaffende, brave, Katholikin empört sich bei der Titanic über das letzte Titelblatt (Link anklicken, anhören und weiterlesen). Ihr wisst schon. Mit dem Pfarrer und dem Jesus und dem Kreuz. Hab ich mir übrigens auch gekauft das Ding. Muss demnächst auch mal an ein Abo denken. Aber nun gut. Dieser alten, braven, rechtschaffenden Dame sollte man schon mal zuhören. Offenbar hat sie den Unterschied zwischen einer dieser Waschweiber Zeitschriften beim Frisör und einem Satiremagazin nicht verstanden. Darauf aufmerksam geworden bin ich bei Nadine von der Medienelite. Toller Blog, übrigens.
Fazit. Okay, vielleicht ist das Video gestellt. Vielleicht ist auch dieser Telefonanruf irgendwie gefaked. Wenn wir jungen, hippen, dynamischen, gebildeten, nicht-auf-den-Kopf-gefallenen Leute (und davon gibt es viele!) ehrlich zu uns selbst sind, dann wissen wir, dass sowas Alltag ist. Vielleicht sind das nicht unsere Eltern, oder Onkel, Tanten, oder gute Bekannte. Mag sein. Aber diese verbohrten Dickköpfe gibt es in der Tat. Vermutlich wird es die immer geben, keine Frage. Genau deswegen behaupte ich, dass unsere, meine, Generation nicht nur das Recht hat in einen aktiven Generationenkonflikt zu gehen, nein, sie hat die Pflicht!
Da freut man sich schon die ganze Woche auf diesen einen Samstag. Auf dieses eine Spiel. Freunde treffen, Fussball gucken, 3 Punkte feiern. Und dann das. Laut Plan hätte alles wunderbar gepasst. Gute zwei Stunden vor Anpfiff wäre ich in Gelsenkirchen angekommen. Stressfrei, fröhlich, mit lecker Pils im Hals. Aber nicht nur der Fussball, nein auch das Leben als solches findet nicht im Konjunktiv statt. Hätte, wäre, wenn. Alles scheiße.
Man denkt sich nichts böses, sitzt gemütlich im Zug, surft ein wenig über den mobilen Hotspot, bis man sich plötzlich über den Druckabfall im Wagon wundert und der Zug langsamer wird. Bis er mitten in der Pampa (Montabaur) stehen bleibt. Für zweieinhalb Stunden. Was sich anfangs anfühlte wie eine normale kleine Panne, die ja immer mal passieren kann, entwickelte sich langsam aber sicher ein nicht mehr ganz so gutes Gefühl, ob man denn noch pünktlich sein würde. Nach und nach verdichteten sich die Hinweise auf die Ursache des unplanmäßigen Halts per Durchsage im Zug. Anfangs wurde noch vermutet eine Oberleitung wäre abgerissen, was ich auch twitterte.
Das war war, wie man nun weiß, natürlich nicht der Grund für den Unfall, bei dem leider 6 Fahrgäste leicht verletzt wurden. Wer gestern Abend Tagesschau gesehen hat, und auf den einschlägigen Nachrichtenportalen über die Meldung gestolpert ist, wurde korrekter informiert. Es war eine Tür, die “meinen” ICE kaputt gemacht hat. Eine Tür von einem anderen ICE, der in die entgegengesetzte Richtung fuhr. Die fiel im Tunnel einfach ab und schlug mit voller Wucht gegen das Bordbistro. Beim SWR findet sich auch ein kurzes Video zu dem Vorfall.
Irgendwann war dann klar, pünktlich zum Anpfiff komm ich nicht mehr in die Arena. Der vordere Zugteil fuhr bis Köln weiter, dort war Endstation. Also umsteigen. Ein Ersatz IC wurde relativ zeitnah noch bereitgestellt. Der fuhr bis Essen, und ab da wurden, mit einigen anderen Leidensgenossen (3 Gladbacher, 3 Schalker), zwei Taxen gekapert die uns dann fast direkt am Haupteingang absetzten.
In der 39. Minute saß ich dann endlich auf meinem Platz. Kurz darauf fiel das 2:1 durch Jefferson Farfan, und die Welt war wieder in Ordnung.
Zu meinem nächsten Heimspiel nehm ich mir 2 Wochen vorher Urlaub und lauf zu Fuß, in der Hoffnung, dass mir niemand eine Tür ein den Kopf schmeißt.
Seit knapp drei Jahren bin ich nun, nach erfolgreicher Ausbildung zum Fachinformatiker, beim Technischen Service der Deutschen Telekom beschäftigt und darf nun im Mai zum ersten Mal meine Stimme für unseren Betriebsrat abgeben. Eine Premiere alleine ist aber nicht genug. Man kann nämlich auch wählen. Bei der Listenaufstellung habe ich einen, für mich persönlich, ganz ordentlichen Platz auf der ver.di Liste ergattern können (Nr. 35 von 79 bei 21 Sitzen im Betriebsrat), und so langsam aber sicher geht es darum meinen Namen bekannt zu machen. Im direkten Umfeld ist das natürlich nicht unbedingt nötig, wird allerdings schwierig wenn man Kollegen in anderen Bereichen meiner Firma, der DTTS GmbH (Deutsche Telekom Technischer Service), erreichen will. Den größten Anteil bringt, im Vergleich zum Innendienst, unser Außendienst auf die Waage. Dort die Stimmen zu angeln wird für die nächsten Wochen wohl, neben meiner normalen Tätigkeit, mit eine der Hauptaufgaben werden.
Nun wurden heute die Infomaterialien verteilt in denen die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten kurz vorgestellt werden. Als Beweis, dass ich hier keinen Mist erzähle, habe ich die entsprechende Seite mit meinem Bildchen mal eingescannt und hier hochgeladen. Ein Klick auf das Vorschaubildchen bringt Euch zur großen Ansicht. Bitte sehr:
Gewählt wird in unserer Niederlassung also vom 18. bis 20. Mai. Bis dahin ist es also noch ein knapper Monat. Genug Zeit ist also noch vorhanden.
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