Auf den Seiten des deutschen Bundestags ist am Montag eine sogenannte ePetition gegen die von Ursula von der Leyen durchgesetzten Internetsperren online gegangen. Innerhalb kürzester Zeit konnte die digitale Unterschriftenaktion schon eine fünfstellige Anzahl an Unterzeichnern verbuchen. Mittlerweile haben sich dieser Petition schon gut 37.000 Menschen angeschlossen und protestieren auf diesem Weg gegen die sich anbahnende Möglichkeit zur Zensur im Netz. Und es werden fast sekündlich mehr.
An dieser Stelle fordere ich Euch, meine Leser, auf es mir gleich zu tun und diese Petition ebenfalls zu unterzeichnen. Warum und wieso diese Petition ins Leben gerufen wurde, erklärt Franziska Heine im Interview bei Sascha Lobo. Die Petition muss, um Erfolg zu haben, bis zum 16.6.2009 50.000 Unterzeichner haben. Erfolg bedeutet, dass das Thema im Petitionsausschuss öffentlich besprochen wird.
Nachtrag: Robin Haseler hat an dieser Stelle, aus sozialdemokratischer Sicht, noch einmal schön zusammengefasst, wieso man hier unbedingt tätig werden muss.
Am letzten Wochenende fand in Berlin das Politcamp09, dem ich aus diversen Gründen leider nicht beiwohnen konnte, statt. Im Rahmen dieser als Barcamp konzipierten Veranstaltung konnte man die Session “Von blöden Bloggern und dummen Journalisten” von Dirk Baranek und Don Dahlmann statt. Der Mittschnitt ist nun seit einiger Zeit auf make.tv abrufbar, ebenso wie ein kurzes Interview mit Dirk Baranek.
Noch mehr Videos vom Politcamp09 sind ebenfalls auf make.tv zu finden. Die Aufbereitung des, aus meiner Sicht, verpassten Wochenendes kann beginnen.
(via dirk-baranek.de)
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