Das war also 2008. Nun orakelt die halbe Welt wie denn 2009 so wird. Verlinkungen spare ich mir an dieser Stelle. Die Texte, zumindest der “großen” deutschen Nachrichtenportale sind es kaum wert gelesen zu werden. Aber wie 2009 so wird kann ich euch sagen. Es wird einen Frühling geben, so etwas wie einen Sommer, und gegen Ende wird es wieder kalt und ungemütlich. Zwischendurch werden die Deutschen sich vom Sofa bewegen und neue Landtäge, Gemeinderäte, einen Bundestag und ein Euopaparlament, wählen. Mit viel Pech werden wir auf Bundesebene nochmal eine große Koalition erleben müssen, die eine Politik fährt mit der niemand so recht zufrieden sein wird. Bis September ist noch genug Zeit.
2009 wird auch wieder so ein Jahr der fußballerischen Armut. NUR Bundesliga, und NUR Championsleague? Keine WM? Keine EM? Wie hält man das denn nur aus? So eine Sommerpause, ohne nix dazwischendrin? Wem sollen wir denn nun mit Schwarz-Rot-Güldener Leibesbeschmückung zujubeln? Unserer Kanzlerin? Horst Lichter? TSG? Heidis neuen Supermodels? Oder doch endlich Dieter Bohlen? RTL und Franz Beckenbauer werden es schon richten, da bin ich mir sicher!
Es war ja eigentlich geplant das Jahr 2008 im Rahmen dieses Artikels noch einmal Revue passieren zu lassen. Ist aber a) langweilig, weil b) es jeder macht, und c) man es selber nicht mehr lesen mag. Ich könnte mich selbst lobpreisen diesen Blog aus dem Boden gestampft zu haben und meinen Parteieintritt selbst zu feiern, aber das will doch keiner lesen. Und da frage ich mich, was würden die Leute denn lesen wollen? Am ehesten wo man diese ominösen Sextapes von Britney Spears und Gina Lisa findet. Bei mir jedenfalls nicht, lieber Surfer der du von Google kamst! Auf die Auswertung der Suchanfragen in 2 Wochen freue ich mich jetzt schon. Wenn ich mir die jetzt so angucke, dann finden sich da nur anständige Phrasen, anhand derer man auch wirklich inhaltliches findet.
Jörg, und meine Wenigkeit, wünschen allen unseren Lesern einen guten Rutsch, feiert ordentlich, lasst es krachen, und werft die Böller immer schön weit weg, dass nichts passiert!
Im vorigen Artikel erwähnte ich bereits das Fackeln in Altensteig. Jedes Jahr an Heiligabend werden dort von mehreren Gruppen Holzstöße aufgebaut, die pünktlich um 18 Uhr angezündet werden. Dieses Jahr hatte ich meine Kamera dabei. Das Ergebnis vermittelt doch einen ziemlich guten Eindruck wie das dann so aussieht.
Die Fotos habe ich auf flickr, unter der Creative Commons (by-nc-sa) Lizenz, veröffentlicht.

So schnell kanns gehen, einmal nicht aufgepasst, und schon ist Weihnachten. Eigentlich meine Lieblingszeit des Jahres. Abgesehen vom Sommer. Die Weihnachtszeit ist etwas besonderes. Das Gefasel von Besinnlichkeit und Nächstenliebe spare ich mir einfach mal. Den Zustand Weihnachten so zu feiern wie es in Deutschland ziemlich jeder tut kenne ich eigentlich garnicht. Nur in Anlehnungen kommt die familiäre Abendplanung dem gemeinhin gängigen Ablaufplan Kirche-Bescherung-Weihnachtsgans gleich. Sicher, gegessen wird auch, muss ja. Aber wie sieht das Weihnachten des Julian R. denn nun aus?
In diesem kleinen Nest, mitten im Nirgendwo, in dem ich gezwungen wurde meine Pubertät zu durchleben – bevor es wieder in Richtung Großstadt ging – da gibt es zu Weihnachten einen Brauch. Ich weiß nicht ob es diesen Brauch auch noch woanders in der Republik gibt, ist an dieser Stelle auch nebensächlich. Nun, dieses Brauchtum vor Ort hat mein Gefühl für Weihnachten, und auch die Abendplanung, verändert. Andernorts trifft sich die Jugend zum Saufen, was ich eigentlich überhaupt nicht nachvollziehen kann, im tiefen Schwarzwald schnappt man sich eine Fackel und latscht mit dem halben Ort den Berg hoch. Zu einem ca. 5-6 Meter hohen Holzstoß, fein säuberlich aufgesetzt, um einen ca. doppelt so hohen Tannenbaum herum. Der wird dann angezündet, wenn die Leute aus der Kirche kommen, pünktlich um 18 Uhr.

Das brennt dann lustig vor sich hin und fällt irgendwann in sich zusammen. Während das dann so brennt, trifft man so ziemlich alle Leute die man kennt aus der Umgebung und wünscht sich Frohe Weihnachten. Nicht mehr, nicht weniger. Und das ist gut so. Keine altmodischen Gedichte aufsagen, oder im feinsten Spießerzwirn vorm Weihnachtsbaum singen, nein. An Heiligabend stehe ich in Klamotten die gerne dreckig werden dürfen vor einem riesigen Feuer, lasse Schnaps und Zigarillo reichen, und feiere mit meiner Familie Weihnachten.
Ziemlich locker also. Am schönsten ist das natürlich wenn auch noch so richtig viel Schnee liegt, und der Schein vom Feuer in der Umgebung reflektiert wird. Dieses Jahr stehen die Chancen nicht so gut, ich habe den Wetterbericht nicht so wirklich verfolgt, eine weiße Weihnacht zu haben.
Das mag für jemanden wie mich, der eigentlich nicht wirklich viel mit ländlichem Leben zu tun haben will, ziemlich seltsam klingen. Aber an Weihnachten ist die Familie dran. Und da gibt man sich doch gerne etwas bodenständiger als sonst.
In diesem Sinne wünsche ich allen unseren Lesern eine frohe und besinnliche Weihnacht, und schöne Feiertage. Lasst es euch gut gehen!

Helmut Schmidt, einer der letzten großen Staatsmänner unserer Zeit, feiert heute seinen 90. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch, Helmut!
Eigentlich hätte ich auch den alten Artikel bearbeiten können, aber dazu hatte ich eben keine Lust. Deshalb bekommt der neue Kreisvorstand der Jusos Stuttgart nochmal einen Eintrag hier spendiert. Anlass dazu ist, dass ich mittlerweile ein anständiges Foto dazu bekommen habe. Bitteschön, hier sind sie (von links nach rechts): Anne, Frank, Anna, Manuel, Daniel, Lena, Isabell, und Dejan.
Seit langem schon ist die Mannschaft hinter endstation-rechts.de mit dem Kampf gegen Rechtsextremismus bemüht. Nun werden neue Wege eingeschlagen. Mit einer Persiflage auf die, in rechtsextremen Kreisen sehr beliebte, Marke “Thor Steinar” begiebt man sich nun auf komische Pfade um den Rechten Paroli zu bieten. Seit kurzem ist die Webseite rund um den Storch Heinar online. Der hat nämlich den Zug nach Afrika um 19.33 Uhr verpasst. Er kam erst um 19.45 Uhr an.
Die Mail mit der Info über Storch Heinar kam gestern über unseren Mailverteiler, und heute liest man schon einen Artikel bei Spiegel Online darüber. Namensvetter Julian Barlen ruft hierbei auch zur Unterstützung auf. Es gibt Gruppen in studiVZ, facebook, Banner und Logos die Verlinkt werden wollen, T-Shirts, Merchandising jeglicher Art, einen Youtube Channel, und ein Profil auf Myspace. Ja, da guckste!
Heute ging die erste Videoantwort von Thorsten Schäfer-Gümbel bei Youtube online, in der der Spitzenkandidat der HessenSPD auf die Fragen eingeht, die nach der ersten Videobotschaft eingegangen sind. Der Wahlkampf der Genossen in Hessen ist da nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns nächstes Jahr erwarten wird. Ich finde das auf jeden Fall gut, und es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung bezüglich Online-Wahlkampf.
Die anderen Videos von TSG finden sich im eigenen Youtube Kanal der HessenSPD.
Für das Stuttgarter Stadtmagazin LIFT führt Dirk Baranek zur Zeit Interviews mit Bloggern aus Stuttgart zum Thema Twitter. Zwei Artikel hat er schon in seinem Blog veröffentlicht, und Acht weitere stehen noch aus. Den Anfang machten bisher Martin Koser, und Rozana Vrandecic. Ich freue mich schon auf die nächsten “Twinterviews”!
Via E-Mail (Danke Dardan!) habe ich folgendes Bild erhalten. Die Anzeige stand so in der Ausgabe #279 in der Rheinpfalz. Die Linke scheint an Kompetenz unüberbietbar zu sein. Großartig, wirklich großartig!

(Ein Klick auf das Bild genügt, und es gibt die große Ansicht)
So, oder so ähnlich kann es aussehen, wenn man den Miniplakat Generator der Hessen-Jusos mit eigenen Fotos füttert. Auf die Aktion bin ich via Twitter bei Christian gestoßen. Mit diesen Bildchen kann man dann im Prinzip machen was man will. Als Profilbild macht sich das eigentlich ganz gut finde ich. Das ist gut, das ist neu, das ist witzig, weiter so, Genossen!
Zum Miniplakate selber machen geht es hier entlang. Nicht über Los, und keine 4000€. Ihr kennt das ja.
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