Noch mehr Videocontent fürs Wochenende! Die Rede ist nun zwar schon ein wenig älter, und auch schon in einigen anderen Blogs aufgetaucht, macht sie aber deshalb nicht minder interessant. Edgar Moron im Nordrhein-westfälischen Landtag:
Via netzpolitik.org bin ich auf dieses Video vom elektrischen Reporter gestoßen, der sehr gut erklärt was dieses Twitter eigentlich ist. Und dafür, dass das im ZDF läuft, ist der Bericht garnicht mal so konservativ. ;-)
Zum 1.1.2009 soll in Baden-Württemberg das neue Versammlungsgesetz in Kraft treten. Dass das nicht das gelbe vom Ei ist, was CDU und FDP da ausgeheckt haben, kann man u.a. auf der Seite des Bündnisses für Versammlungsfreiheit nachlesen. Am 6.12. ist diesbezüglich auch eine Demonstration in Stuttgart geplant. Mehr Infos an dieser Stelle.
Nun findet am 12.12. von 10-13 Uhr eine öffentliche Anhörung im Landtag statt. Für Berufstätige ist der Termin natürlich nicht sonderlich praktisch, ich möchte aber dennoch dazu auffordern diesen Termin wahrzunehmen, und vor Ort zu verfolgen. Danke an Henning für den Hinweis.
Des Weiteren findet in Mannheim an diesem Samstag, den 29.11., eine Demonstration gegen das Versammlungsgesetz statt. Weitere Informationen und Flyer finden sich hier.
Der Sender Phoenix hat vor kurzem einen neuen Blog mit dem Titel MdB2.0 ins Leben gerufen. Dort bloggen Abgeordnete aller Fraktionen gemeinsam unter einem Dach. Namentlich sind das Andreas Scheuer (CDU/CSU), Carsten Schneider (SPD), Florian Toncar (FDP), Michael Leutert (DIE LINKE), und Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen).
Absolut unterstützenswert, und auch ab sofort in der Blogroll zu finden: MdB 2.0.
Heute in der Online Ausgabe des Spiegel entdeckt. Alfred Ritter, Inhaber von Ritter Sport, im Interview. Mehr als lesenswert!
SPIEGEL ONLINE: Wie sieht denn Ihr Gegenentwurf einer nachhaltigen Unternehmenspolitik aus?
Ritter: Der Dreiklang aus sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten muss stimmen. Ein Unternehmen, aber auch eine Volkswirtschaft sollte so funktionieren, dass niemand geschädigt wird – weder heute noch morgen.
Die Frage hat mich heute auf dem Heimweg beschäftigt. Vor allem deshalb weil mich Igor, Vorsitzender der Jusos Stuttgart, vor kurzem erst darauf angesprochen hat. Wie ich das denn so sähe, ich sei ja noch recht frisch dabei. Ziel soll ja sein jungen Menschen zu vermitteln, dass politisches Engagement Spaß macht, und man was erreichen kann. Aber auf die Art und Weise kommt es an. Mit langatmigen Diskussionen um die Leiden der Welt kommt man, meiner Meinung nach, nicht weiter. Sowas schreckt sehr viele einfach ab. Ich halte politisches Engagement in jungen Jahren für außerordentlich wichtig – und beiße mir dabei selbst in den Hintern, dass ich den Schritt nicht schon sehr viel eher getan habe.
Einen sehr interessanten Denkansatz hat uns da Luisa am letzten Wochenende beim Wahlkampfseminar gegeben. In ihrem Vortrag über die Werbekampagne der Jusos Denzlingen kamen einige gute Ideen vor, die sich so manche AG und mancher Kreisverband zu Herzen nehmen sollten. Die Grundaussage kann man ziemlich einfach zusammen fassen: Präsenz zeigen. Egal wie. Der Erfolg kommt ganz von alleine. Da gibt die Statistik den Genossen aus Denzlingen absolut recht. Aber wichtig ist auch hierbei die Leute die man anspricht nicht mit Standardfloskeln abzuschrecken, sondern ehrlich und authentisch zu sein. Der Rest ergibt sich ganz von alleine. Präsenz kann alles sein: vor Ort auf Festen oder Parties, online, in der Zeitung, im Radio, Fernsehen wird vielleicht ein wenig schwierig, aber zu schaffen ist das allemal.
Für die SPD und die Jusos mag das zur Zeit aufgrund der Vorkommnisse in Hessen, und der Geschichte um Kurt Beck schwierig sein. Aber genau deshalb muss man den Menschen zeigen, dass es vor Ort anders ist, und nicht den Kopf in den Sand stecken. Ich halte es auch für unnötig junge Menschen, die schon den Wunsch in sich tragen sich zu engagieren und politisch interessiert sind, bei der erstbesten Konfrontation Parteiprogramme um die Ohren zu schlagen. Das überfordert viele und ist der Sache nicht wirklich dienlich. Diejenigen die ohnehin schon ein sehr breit gefächertes Wissen und Interesse mitbringen werden sich auch bei Versammlungen und deren Diskussionen verstecken.
Mir geht es da speziell um die Klientel, die vielleicht kein Abitur gemacht hat, und auch kein Studium angefangen hat. Was mir in den letzten Monaten und auch teilweise Jahren aufgefallen ist, dass das politische Interesse junger Leute mit dem Bildungsgrad rapide abnimmt. Dazu muss erwähnt werden, dass ich da nur Erfahrung mit 2 Kreisverbänden der Jusos gemacht habe, und hier überwiegt ganz klar der Anteil der Studierenden. Das ist ein Zustand den man nicht hinnehmen darf. Daran muss gearbeitet werden. Wie die Situation bei den anderen Jugendorganisationen aussieht weiß ich nicht. Da wissen vielleicht Henning oder Jan mehr, ob es bei der Grünen Jugend oder den Julis ähnlich aussieht.
Herrlich, was ich da gerade beim Christian entdeckt hab. Georg Pfister auf dem Parteitag der CSU.
Am Mittwoch Abend traf man sich also zur Gründungssitzung der neuen Juso AG in Stuttgart-Süd, hat die Satzung beschlossen, den Vorstand gewählt, und sich schon ein paar Dinge und Themen überlegt, die es gilt anzupacken. Neben den Jusos aus Süd waren u.a. auch Igor und Dejan aus dem Kreisvorstand, Joachim als Vertreter der AG West, und ich eingeladen. Danke an dieser Stelle hierfür.
Ich wünsche also Philipp, als neuem Sprecher, und der AG viel Erfolg!
Da guck mal einer an. Monty Python hochoffiziell und in sehr guter Qualität auf Youtube. Herrlich. Jetzt weiß ich was ich die nächsten 2 Stunden mache!
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