Bei Blogger Thorsten Wieland vom Königsblog bin ich auf eine sehr schöne Neuinterpretation des Steigerliedes aufmerksam geworden. Die Band “Die Bandbreite” hat das Lied anlässlich der Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg für den Kandidaten der SPD aufgenommen. Ein sehr schöne Sache wie ich finde! Bisher kannte ich nur die Version von, dem kürzlich verstorbenen, Ährwin Weiß, die traditionell beim Einlauf der Mannschaft des FC Schalke 04 gespielt wird.
Das Steigerlied (Text aus Wikipedia)
Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt.
| : Und er hat sein helles Licht bei der Nacht, : |
| : schon angezündt’ : |Schon angezündt’! Das wirft seinen Schein,
| : und damit so fahren wir bei der Nacht, : |
| : ins Bergwerk ein : |Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut’ sein,
| : die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht, : |
| : aus Felsgestein : |Aus Felsenstein, hau’n wir das Gold,
| : doch dem schwarzbraunen Mägdelein, bei der Nacht, : |
| : dem sein wir hold : |Ade, nun ade! Lieb’ Schätzelein!
| : Und da drunten in dem tiefen finst’ren Schacht, bei der Nacht, : |
| : da denk’ ich dein : |Und kehr ich heim, zum Schätzelein,
| : dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht, : |
| : Glück auf, Glück auf! : |
[...]
Die Bergleut sein kreuzbrave Leut’,
| : denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht : |
| : und saufen Schnaps : |
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Glück Auf!
Diese Frage hat sich Christian gestellt und vergleicht an dieser Stelle Liberale mit Kommunisten und findet tatsächlich einige Gemeinsamkeiten. Ich zitiere:
Beiden Ideologien ist gemeinsam, dass sie auf dem Papier ganz nett klingen. Im Kommunismus ist es der Gemeinschaftsgedanke, der auf den ersten Blick wie eine tolle Idee aussieht, im Liberalismus ist es das Gegenteil davon: wer hat sich nicht schon einmal über eine unsinnige Vorschrift, eine unsinnige Regelung geärgert, wer hat nicht schon einmal über “den Staat” geschimpft?
Beiden Ideologien ist jedoch auch gemeinsam, dass sie nichts mit der Realität zu tun haben. Der Mensch ist ein soziales Wesen, der Staat, der ja nichts weiter ist als die äußere Form eines Zusammenschlusses von Menschen, kann deshalb nicht “der Feind” sein. Er kann jedoch auch nicht die Lösung für alle Probleme sein.
Diesen Denkansatz halte ich für durchaus interessant. Vor allem in Anbetracht dessen, dass eben sowohl der Kommunismus als auch der Liberalismus, in Form freier Marktwirtschaft, versagt haben. Es ist also offensichtlich, dass der Weg in der Mitte liegen muss. Natürlich brauchen wir einen Staat der für uns sorgt, und uns unter die Arme greift wenn wir in Not geraten. Und natürlich wissen wir, dass Planwirtschaft nicht funktioniert. Was letztendlich in einer nahezu unregulierten Marktwirtschaft passieren kann erleben wir heute in der größten Wirtschaftskrise seit 1929. Deshalb ist es notwendig, dass der Staat – bzw. “die Menschen” wie es Christian so treffend formuliert hat – eine überwachende Funktion ausübt.
Die daraus resultierende Reaktion der Liberalen hat der User Christian der II. beim Antibürokratieteam sehr schön auf den Punkt gebracht:
Typisches Zitat aus einer Diskussion mit Kommunisten im Jahr 1992:
: “Nein, das was da in Osteuropa gescheitert ist, war gar kein
: richtiger Kommunismus. Unsere Theorien sind weiterhin richtig.
: ECHTER Kommunismus funktioniert nur bei hundertprozentiger
: Umsetzung richtig, siehe ‘Das Kapital’ von Marx und Engels!”Typisches Zitat aus einer Diskussion mit “Liberalen” im Jahr 2008:
: “Nein, was da gerade an den Börsen zusammenbricht, ist
: alles kein echter liberalisierter Markt gewesen. Unsere
: Theorien sind weiterhin richtig. ECHTER Wirtschaftsliberalismus
: funktioniert nur bei hundertprozentiger Umsetzung richtig,
: siehe ‘The Road to Serfdom’ von Friedrich Hayek.”
Der Führungswechsel in der CSU ist vollzogen. Horst Seehofer wurde von der CSU-Fraktion heute offiziell für das Amt des Ministerpräsidenten nominiert. War ja auch irgendwie abzusehen.
Die CSU-Fraktion nominierte Bundesagrarminister Horst Seehofer mit 88,4 Prozent als Nachfolger von Günther Beckstein, der nach dem Debakel bei der Landtagswahl vor einer Woche zurückgetreten war. Der neue Ministerpräsident soll am 27. Oktober gewählt werden. Seehofer muss allerdings vorher noch einen Koalitionspartner finden.
(Quelle)
Bildungspolitik findet meines Erachtens nicht allein im großen Rahmen der Landes- oder Bundespolitik statt. Bildungspolitik findet vor Ort statt – mit Menschen, die sich dafür verantwortlich fühlen, sich finden, zusammen tun und gestalten wollen. Nicht das Rufen nach irgendjemanden oder dem Staat bringt uns in der Frage nach vorn, sondern das eigene Handeln.
Ich kann etwas tun, also tue ich etwas. Eigentlich ist das gar nicht so schwer.
Man sollte einfach einmal ein Ohr für die pädagogischen, sozialpädagogischen und bildnerischen Belange in seinem Lebensumfeld haben und die Fachleute in den sozialen und Bildungs-Einrichtungen von den Kindergärten über die Schulen bis hin zu den außerschulischen, sozialen Bildungseinrichtungen politisch und in ihrer gesellschaftlichen Wertigkeit unterstützen.
Man muss sich bildungspolitisch einsetzen, dass die sozialen Berufe angefangen vom staatlich anerkannten Erzieher bis hin zu den universitären sozialen Berufen endlich zu der Anerkennung in unserer Gesellschaft kommen, die ihnen gebürt ähnlich wie es in Skandinavien und in der Schweiz schon längstens der Fall ist.
Weil der Großteil unserer Gesellschaft in den vergangenen Jahren den sozialen Berufen in Aus- und Fortbildung und Ausübung kein Gewicht geschenkt hat, demnach auch keinerlei sonderliche finanzielle Wertigkeit entgegengebracht hat und einem dekadenten Materialismus verfallen ist, sieht es im sozialen und Bildungs-Bereich so aus, wie es nun hierzulande einmal aussieht.
All diesen Menschen, die für diese Entwicklung Verantwortung tragen, sei der „Dank“ der Menschen gewiss – vom Kind bis hin zum Erwachsenen – die in naher Zukunft die Rechnung und Quittung dafür zahlen müssen.
Schlechte soziale Systeme, die Kinder und Erwachsene durch mangelnde Kompetenzen (system- und/oder ausbildungsbedingt) in ihren Entwicklungen bremst, behindert oder einschränkt, müssen verändert werden. Diese Behinderungen sind aber vorhanden und sind heute schon im Kindergarten und in der Grundschule angekommen.
Fachleute insbesondere aus der Praxis müssen bewusster und verstärkterziehungs-und bildungswissenschaftliche Modelle anregen, die es auch in der bundesrepublikanischen Wirklichkeit schon seit Jahrzehnten im Raum der Privatschulen und erziehungswissenschaftlich-orientierten Bildungseinrichtungen äußerst positiv und erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden.
Welchen Schaden Menschen nehmen können, erlebe ich z.B.täglich in meiner Arbeit. Frühe Prävention verhindert enorme spätere, private und insbesondere gesellschaftliche Kosten.
Um qualifizierte, fachliche Arbeit überhaupt leisten zu können, muss nicht nur an der Ausbildung der Fachleute sich etwas ändern, sondern gerade auch an der Personal- und Leitungsstruktur.
Soziale, pädagogische Einrichtungen gehören in fachliche Hände.
Die Misere im Bildungsbereich rührt auch daher, dass fachinkompetente und fachfremde Personen Einrichtungen leiten und/oder maßgeblich mitbestimmen – ohne eine pädagogische, erziehungs- oder bildungswissenschaftliche Ahnung zu haben. Da wird pädagogisches Arbeiten nämlich schwierig oder gar unmöglich gemacht.
Darunter muss ein Schlussstrich gezogen werden, denn kein anderer Berufsstand lässt es zu, sich von Fachfremden in ihre Kompetenzen so hineinreden zu lassen wie es im pädagogischen Bereich der Fall ist. Von daher ist politische Unterstützung von dringender Notwendigkeit, denn ohne fachliche, politische Unterstützung von Außen ist eine innere Änderung und Reform bestehender Systeme nur schwerfällig bis gar nicht möglich und das können wir uns im Raum des globalisierten Lebens und Überlebens in keiner Weise mehr erlauben.
„Aufgemerkt – da muss sich etwas ändern !“
Bundesinnenminister Schäuble hat endlich das durchgesetzt wofür er schon vor Jahren, in seiner ersten Amtszeit unter Helmut Kohl, eingetreten ist. Die Tür steht offen für einen innerdeutschen Einsatz der Bundeswehr. Diese Änderung am Grundgesetz (!) ist nicht nur bar jedweder Vernunft, sondern auch ein weiterer Schritt in Richtung Überwachungsstaat. Die Arbeit Schäubles der letzten Jahre ist ein Schlag in das Gesicht eines jeden freiheitsliebenden Bürgers in diesem Land. Passagierflugzeuge abschießen, der Bundestrojaner, und nun endlich der Einsatz unserer Bundeswehr im Inland. Was dieser Mann sich erlaubt macht mich fassungslos. Aber was mir letztendlich das Herz am meisten bluten lässt, ist dass die eigene Partei sich einlullen lässt, und so einem Wahnsinn auch noch Tür und Tor öffnet.
Anders als von der SPD ursprünglich gefordert muss der Unglücksfall oder Anschlag nicht “unmittelbar” drohen; es genügt, dass die Polizei Indizien für einen zukünftigen Anschlag hat. Auch die zweite von der SPD einst geforderte Einschränkung entfiel. Eigentlich sollte die Bundeswehr nur zur Abwehr von Gefahren “aus dem Luftraum und von See her” eingesetzt werden. Jetzt ist auch der viel typischere Fall erfasst, dass Terroristen vom Boden aus agieren, also zum Beispiel einen Bahnhof in die Luft sprengen wollen.
(Quelle)
Weitere Meinungen finden sich beim blogsgesang, F!XMBR, und
Christian Soeder. Die offizielle Pressemitteilung der SPD Bundestagsfraktion findet man an dieser Stelle.
Sehr interessant was Google da nun in seinen E-Maildienst eingebaut hat. Die Funktion nennt sich Mail Goggles und scannt zu später Stunde am Wochenende, was der Nutzer denn da so schreibt, und ob das auch Sinn macht. Nun darf man gerne fragen was das denn soll. Der Nutzen für den User mag in manchen Fällen gegeben sein. Aber mal ehrlich Google, was wollt ihr denn noch alles scannen und speichern?
Google Mail kann mit den Mail Goggles künftig E-Mail-Verfasser vor dem Absenden peinlicher Texte schützen. Das Werkzeug ist nur in späten Abendstunden des Wochenendes aktiv – wenn die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass im alkoholisierten Zustand folgenschwere oder zumindest unangebrachte E-Mails versendet werden.
(via)
Die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung, Dr. Eva-Maria Stange, erklärt an dieser Stelle weshalb faire und gerechte Bildungspolitik nur mit der SPD machbar ist.
Wir wollen den gebührenfreien Zugang zur Bildung von der Kindertagesstätte bis zum Masterabschluss an der Hochschule. Die Union schreckt mit ihren Studiengebühren junge, leistungsstarke Menschen aus einkommensschwachen Familien davon ab, ein Studium aufzunehmen. Damit führt sie das von ihr proklamierte Motto “Aufstieg durch Bildung” ad absurdum.
Weg mit den Studiengebühren, besseres und anständiges Bafög. Das sind nur einige der Eckpunkte mit denen eine erfolgreiche Bildungspolitik in Deutschland möglich ist. Ich warte jetzt schon auf den Aufschrei nächsten Kommentar aus der liberalen Ecke der Familie.
Seit Bekanntwerden der Spitzel-Affaire bei der Deutschen Telekom vergeht beinahe keine Woche ohne eine neue Hiobsbotschaft. Wie schludrig mit den Kundendaten umgegangen wird ist eine Schande. T-Mobile werden 17 Millionen Datensätze geklaut und niemand hält es für nötig die Kunden rechtzeitig zu informieren. Nun werden die ersten Stimmen laut, die den Konzernchef René Obermann zum Rücktritt auffordern.
Nach Ansicht von BDK-Chef Klaus Jansen hat Telekom-Chef Obermann jede Glaubwürdigkeit verloren. “Entweder er wusste nicht, dass in seinem Konzern 17 Millionen Handynummern entwendet wurden oder er hat sein Wissen bewusst verschwiegen. In beiden Fällen ist er nicht mehr tragbar.”
(Quelle)
Es werden wohl noch einige Jahre, und leider auch Arbeitsplätze, ins Land ziehen müssen bis die Telekom endlich kapiert, dass es so nicht geht. Da nützt auch die beste Netzabdeckung nichts.
Was heißt eigentlich “liberal”? Liberalismus lässt sich auf eine ganz einfache Formel bringen:
Freiheit + Verantwortung + Toleranz = Liberalismus
Der Liberalismus ist zunächst einmal eine politische Philosophie.
Im Zentrum der politischen Philosophie des Liberalismus steht das Individuum, dessen Freiheit zu sichern und verteidigen die oberste Aufgabe des Staates sei, sowie das Prinzip der Nichtaggression. Die individuelle Freiheit ist nach liberaler Überzeugung die Grundnorm und Basis einer menschlichen Gesellschaft, auf die hin der Staat und seine politische wie wirtschaftliche Ordnung auszurichten seien.
Wo die Freiheit des Einzelnen berührt wird, habe jede, auch die staatliche Gewalt zu enden – der Staat habe nur dann einzugreifen, wenn die Freiheit der Individuen verletzt wird. Seine Rolle habe sich vorrangig auf den Erhalt von Recht und Freiheit zu beschränken.
Dem Einzelnen solle durch sein Mehr an Freiheit auch mehr Verantwortung für sich selbst übertragen werden. Des Weiteren steht eine liberale Weltanschauung für den freien Wettbewerb in der Wirtschaft und richtet sich somit prinzipiell gegen staatliche Regulationen.
Der Liberalismus steht im Gegensatz zum Totalitarismus und gilt vielerorts als Voraussetzung, wenn nicht als Synonym zur Auffassung einer modernen pluralistischen Demokratie. Bis in die Gegenwart betrachten sich auch Vertreter von nicht explizit liberalen Parteien als Liberale im Sinne der aufklärerischen philosophischen Definition des Liberalismus.
Der Liberalismus begründete die Emanzipation (Befreiung) von überlieferten Dogmen aus dem Feudalismus und Absolutismus, die Unfreiheit rechtfertigen sollten (beispielsweise Gottesgnadentum). Er war wesentlich inspiriert von der Philosophie der Aufklärung ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts; der Begriff selbst wurde aber erst 1812 in Spanien geprägt.
Vom Anarchismus unterscheidet sich der Liberalismus durch die Auffassung, dass der Staat zur Garantie von Freiheit und Eigentum als notwendig angesehen wird. Es gibt aber durchaus unterschiedliche Auffassungen, was er zu dieser Sicherung zu tun hat und wie weit seine Kompetenzen gehen.
Liberalismus
[aus lateinisch liberalis »die Freiheit betreffend«] der, Staats-, Gesellschafts- und Wirtschaftsauffassung, die die Freiheit des Einzelnen als grundlegende Norm des menschlichen Zusammenlebens ansieht, den Fortschritt in Kultur, Recht, Sitte, Wirtschaft und sozialer Ordnung als geschichtliche Entwicklung annimmt und eine fortgesetzte Emanzipation des Individuums fordert. Auf wirtschaftlichem Gebiet fordert er die Beseitigung staatlicher Eingriffe in das wirtschaftliche und soziale Leben (»Laisser-faire«, Gewährenlassen); bei freiem Wettbewerb durch Gewerbefreiheit und Freihandel sollen sich Preise und Löhne nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage im freien Spiel der Kräfte regeln. Die liberalen Parteien spielten im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle, mit dem Entstehen moderner, an liberalen Ideen orientierter Massenbewegungen erfuhr der parteipolitisch organisierte Liberalismus aber v.a. im 20. Jahrhundert einen Bedeutungsverlust.
Quelle: Der Brockhaus in einem Band
Liberal
[lat.(-fr.)]: 1. hochherzig, freigebig, großzügig, gütig. 2. a) vorurteilslos (bes. in politischer u. religiöser Beziehung); b) freiheitlich gesinnt; für die Rechte des Individuums eintretend.
Liberalismus: der: -: bes. im Individualismus wurzelnde, im 19. Jh. in politischer, wirtschaftlicher u. gesellschaftlicher Hinsicht entscheidend prägende Denkrichtung u. Lebensform, die Freiheit, Autonomie, Verantwortung u. freie Entfaltung der Persönlichkeit vertritt.Quelle: DUDEN – Das Fremdwörterbuch
Theodor Heuss, erster Bundespräsident der BRD, hat einmal gesagt: “Demokratie und Freiheit sind nicht bloß Worte, sondern lebensgestaltende Werte.”
Mit einem derartigen Ergebnis der bayerischen Landtagswahl 2008 – gerade auch für die FDP – hätte ich nicht gerechnet. Ich habe Bayern – aus meiner subjektiven Sicht – als noch nicht so Demokratie-willig gesehen
Man spürte schon einigen Unmut gegenüber der CSU – aber ein anständiger Bayer? Was soll er denn schon wählen? Ich weiß aus vielen interessanten Gesprächen im Verlauf des Wahlkampfs, dass sehr viel Kritik geübt wurde – die bayerischen Wirte sehen und sahen sich in ihrer Freiheit beschränkt, die bayerischen Hausärzte sahen sich in ihrem Budget gedeckelt, die fehlende Bodenständigkeit und das abgehobene Verhalten von CSU-Politikern wurde angeprangert. und diese ständigen Versprechungen, die nicht eingehalten wurden – trotz parlamentarischer Überlegenheit ……da kann man nämlich seine “politischen Versprechungen” durchsetzen…..
Für Bayern ist die politische Entwicklung nur positiv. Ein Begleiter für die CSU muss jetzt her und erstaunlicherweise wird dieser Koalitionspartner von CSU Mitgliedern in der FDP gesehen. Ein äußerst vernünftiger Wunsch, der wohl auch in die Realität umgesetzt wird – denn die FDP hat bundespolitische Gewichtung, ein klares Programm mit einer klaren fundierten Meinungen ohne Versprechungen und die CSU will bundespolitisch weiter mitmischen. Bei den Freien Wählern, die ein bayerischer CSU Ableger unter anderem Namen ist und dann noch mit der Landesabgeordneten Frau Gabriele Pauli, würde man nicht so genau wissen, wer nun das Original ist. Kommunalpolitisch äußerst akzeptiert – und da gehören sie auch meines Erachtens hin.
Nun kenne ich ja schon ein paar Wahlkämpfe in Bayern. Die Akzeptanz der FDP war noch nie so groß wie in diesem Wahlkampf. Selbst im Kommunalwahlkampf im Frühjahr diesen Jahres war das Interesse eher verhaltener obwohl eine positive Grundtendenz bei den Gesprächspartnern zu spüren war.
Tenor ist der Wunsch nach einer schwarz-gelben Koalition sowohl in Bayern als auch im Bund.
Auf jeden Fall dürfen wir alle gespannt sein, wie Bayern sich politisch weiter entwickeln will und wird.
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